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David LaChapelle: "Once in the Garden": Der Michelangelo der Fotografie

Der Fotograf David LaChapelle ist für opulent inszenierte Settings bekannt. In Wien sind seine bekanntesten Arbeiten der letzten Jahrzehnte zu sehen - und einige neue Bilder.

Von Carsten Heidböhmer

Diese Arbeit gehört zur neuen Werkgruppe "Land Scape". "Kings Dominion" hat LaChapelle dieses Foto benannt, nach dem Vergnügungspark in Virginia. Farblich fühlt sich der Betrachter tatsächlich an bonbonbuntes Amüsement erinnert. Doch ist dort nicht eine Industrie-Anlage abgebildet, die sich in der Inszenierung des Fotografen in etwas ganz anderes verwandelt?

Diese Arbeit gehört zur neuen Werkgruppe "Land Scape". "Kings Dominion" hat LaChapelle dieses Foto benannt, nach dem Vergnügungspark in Virginia. Farblich fühlt sich der Betrachter tatsächlich an bonbonbuntes Amüsement erinnert. Doch ist dort nicht eine Industrie-Anlage abgebildet, die sich in der Inszenierung des Fotografen in etwas ganz anderes verwandelt?

Das "New York Magazine" hat ihn einmal den "Fellini der Fotografie" genannt, Vergleiche mit deutlich älteren Italienern sind auch denkbar: Mit seinen opulenten Arrangements, die immer wieder religiöse und antike Mythen aufgreifen, erinnert der 1963 geborene Fotograf David LaChapelle an Renaissance-Künstler wie Michelangelo. Immer wieder zitiert er auch Motive aus der Bibel, etwa wenn er Rapper Kanye West als schwarzen Jesus mit Dornenkrone zeigt.

In der Werkgruppe "Land Scape" setzt sich der Fotograf mit Industrieanlagen auseinander. Das Foto "Kings Dominion", benannt nach dem Vergnügungspark in Virginia., erinnert farblich an bonbonbuntes Amüsement. Doch ist dort nicht eine Industrie-Anlage abgebildet, die sich in der Inszenierung des Fotografen in etwas ganz anderes verwandelt?

Immer wieder bezieht sich der Künstler auch auf Vorlagen aus der Kunstgeschichte. "Die Wiedergeburt der Venus" heißt eine Fotografie, die Ähnlichkeiten mit berühmten Renaissance-Gemälden aufweist.

David LaChapelle ist für seine surrealen Settings bekannt

Ein anderes Thema, das ihn umtreibt: Das Aufbrechen von Geschlechter-Identitäten und das Betonen einer schrankenlosen Liebe. Zu sehen in dem Bild "Once in the Garden 1", auf dem Transgender-Model Carmen Carrera als Eva inszeniert wird - so stellt sich David LaChapelle die Menschheit vor dem Sündenfall vor. 

Die Ausstellung "David LaChapelle. Once in the Garden" zeigt in der Ostlicht Galerie für Fotografie in Wien viele seiner berühmten Fotografien. Daneben sind seine neuesten Arbeiten zu sehen, darunter die aus zwei Bildern bestehende Werkgruppe "Once in the Garden", die der Ausstellung ihren Namen gab.

Der Fotograf David LaChapelle wurde 1963 in Connecticut geboren. Noch als Teenager kam er Ende der 70er Jahre nach New York, wo sich gerade eine fotografische Avantgarde um Robert Mapplethorpe und Richard Avedon formierte. In den 80er Jahren fotografierte er zunächst in Schwarz-Weiß. Doch in den 90ern krempelte er seine Bildsprache radikal um und kreierte den Stil, für den er bis heute bekannt ist: surreale Settings, opulente Arrangements und grelle, bunte Farben.

Zur Homepage der Ausstellung

Carsten Heidböhmer
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(