Nomaden in Westafrika Diese Bilder zeigen den Stolz der Fulani – und ihr Scheitern

Männer mit gelb und grün geschminkten Gesichtern
Geschminkt und ausstaffiert – so zeigen sich Männer der Wodaabe, eines Untervolks der Fulani, beim Guérewol-Festival im Niger. Die Nomaden kommen hier im September zum Ende der Regenzeit zusammen
© Pascal Maitre
Sie kannten lange weder Heimat noch Grenzen: die Fulani, Westafrikas mythenumwobenes Volk. Der Fotograf Pascal Maitre dokumentiert ihre Traditionen – und ihr Scheitern.

Es scheint fast zwangsläufig, dass Pascal Maitre und das Volk der Fulani zusammenfanden. Hier der erfahrene Fotograf, der seit vier Jahrzehnten die Länder Afrikas bereist, der die Farben und das Licht des Kontinents einfängt. Und der seine Schattenseiten festhält – vom Völkermord in Ruanda bis zum ewigen Krieg in Somalia.

Und dort die Fulani, jenes mythenumwobene Hirtenvolk Westafrikas, in dem sich all die Faszination wie die Probleme der Region zu bündeln scheinen. "Egal, wo ich in den letzten Jahren gearbeitet habe, ob in Mali, Niger oder in Burkina Faso, in allen Konflikten dort spielten immer die Fulani eine wichtige Rolle", sagt Maitre.

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