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Jeffrey Silverthorne: Tot, nackt oder verkleidet - eine Studie des menschlichen Körpers

In seinen Fotografien beschäftigt er sich mit existenziellen Fragen wie Identität, Geschlecht, Sexualität und Tod. Ein Bildband zeigt die Werke Jeffrey Silverthornes.

Jeffrey Siverthorne

1976 machte Jeffrey Silverthorne Aufnahmen im Gefängnis von Billerica, Massachusetts. Die Aufnahmen stammen aus dem Bildband "Jeffrey Silverthorne. Working", der im Kehrer Verlag erschienen ist.

Der verkleidete Körper ist eines der Themen des amerikanischen Fotografen Jeffrey Silverthorne. Das Spiel mit Masken, die Faszination für das Rollenspiel. Silverthorne liebt das Überschreiten von Grenzen, das lustvolle Vermeiden festgefügter Identitäten. Der Künstler wurde 1946 in Honolulu, Hawaii, geboren, erste Erfahrungen mit Fotografie machte er in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre. Für seinen 2007 erschienenen Band "Directions for Leaving" steuerte die bekannte Schriftstellerin Annie Proulx ("Schiffsmeldungen", "Brokeback Mountain") einen Essay bei. Aktuell unterrichtet Silverthorne an der Roger Williams University in Bristol, Rhode Island.

Die hier gezeigten Fotografien stammen aus dem Bildband "Jeffrey Silverthorne. Working". Das Buch ist anlässlich der ersten Retrospektive des amerikanischen Künstlers im Kehrer Verlag erschienen. Es umfasst 264 Seiten und kostet 39,90 Euro.

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