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M.Poliza: Bilder meines Lebens Gestatten: Klaus, die Fähre!

Am Ende der Welt stößt Michael Poliza auf eine Fähre, die er so an dieser Stelle nicht erwartet hätte.

Michael Poliza: Bilder meines Lebens

TV-Kinderstar, PC- und Internet-Unternehmer, mit dem Schiff für den stern drei Jahre um die Welt, WWF-Botschafter, 172 Länder hat er bereist. Michael Poliza hat viel gemacht und einiges erlebt. Mit der Leidenschaft fürs Fotografieren schon ewig im Nacken, erscheint 2006 sein Bildband AFRICA. Innerhalb weniger Jahre wird er zu einem der besten Wildlife- und Landschaftsfotografen der Welt. Seine Bildbände werden in über 70 Ländern verkauft und er bringt seit Kurzem nicht nur die Bilder zu den Menschen, sondern die Menschen zu seinen Bildern. www.michaelpoliza.com

Auch dieses Bild stammt wie das der vergangenen Woche von der Reise mit der Starship. Auf unserer Expedition zu den entferntesten Plätzen dieses Planeten kamen wir auch nach Papua-Neuguinea. Im Norden des nach dem deutschen Reichskanzler benannten Bismarck-Archipels liegt eine kleine Insel, auf der ein weißer Amerikaner seit 30 Jahren lebte. Er hatte damals sein Harley-Davidson mitgebracht und die Insel hatte anfangs auch noch einen kleine Landepiste. Hier konnte er dann immer mal wieder auf und ab fahren, eine richtige Straße gab es nicht. Im Laufe der Jahre wuchs der unbenutzte Flugplatz immer mehr zu und so saß seine Harley immer mehr fest. Diesen Mann wollten wir besuchen. Er war der einzige Weiße weit und breit! Auf dem Weg dahin begegneten wir plötzlich einer Fähre, die den Namen Klaus trug. Ziemlich sicher ein Überbleibsel aus der deutschen Kolonialzeit von 1899 bis zum Ersten Weltkrieg. Viel mehr konnten wir leider nicht rausbekommen und im Internet ist auch nichts zu finden. Aber Klaus war tropisch geschmückt, extrem vollbepackt und machte jeden Tag zuverlässig seine Fahrten.

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