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Zu Besuch auf Sansibar: Sansibar - Im Einklang mit den Gezeiten

Mit einer Reise nach Sansibar erfüllt der Fotograf Jürgen Borchardt sich einen Traum. Dabei dokumentiert er einen Kontrast, der größer nicht sein könnte: Tun und nichts tun, Modernität und Einfachheit, Gepflegtheit und Verkommen.  

Von Gesa Holz

"Auf der Fahrt vom Flughafen zum Hotel bekamen wir diese kleine Panne mit und hofften nur nicht auch in die gleiche Situation zu kommen."

"Auf der Fahrt vom Flughafen zum Hotel bekamen wir diese kleine Panne mit und hofften nur nicht auch in die gleiche Situation zu kommen."

Auf herrscht ein Leben zwischen Modernität und Einfachheit. Hier sind die einen unbeschwert, die anderen schuften. Man erwartet Gewürzzauber und Seefahrten und erlebt eine Insel, die sowohl grau als auch ausgeflippt sein kann. Dieser Kontrast aus Ruhe und Ruhelosigkeit fasziniert auch Jürgen Borchardt. Getrieben von den Geheimnissen und Abenteuern der Insel erfüllt er sich einen Traum und reist nach Sansibar.

Die einen schuften, die anderen dösen

Jürgen Borchardt ist keiner, der Reiseführer wälzt um sich auf eine Reise vorzubereiten. Nach einer kurzen Google Earth Suche steht seine Entscheidung fest: Ohne Plan und geleitet vom Bauchgefühl macht sich der Fotograf mit seiner Frau auf den Weg. Erster Stopp: Stone Town, mit einem Tag Verspätung. Die holprige Fahrt aus der Stadt raus bietet erste Eindrücke einer Kultur voller Kontraste. Auf Sansibar findet das Leben auf der Straße statt - Frauen in bunten Gewändern waschen Geschirrberge, balancieren riesige Holzbündel auf den Köpfen und kochen in alten Blechtöpfen. Die Männer im Gegenzug findet man dösend oder diskutierend am Straßenrand. Eines fiel dem Fotografen jedoch ganz besonders auf: Während die Männer oft verschmutzte und löchrige Kleider trugen, waren die Frauen in den schönsten Trachten unterwegs. 

Blindes Vertrauen schafft neue Perspektiven

Reisen tun viele, aber nur die wenigsten von ihnen vertrauen sich blind einer neuen Kultur an. Für seine einzigartigen Fotografien gehört das für Jürgen Borchardt aber dazu. Jede seiner Reisen beginnt mit einer Frage an die Einheimischen: "Was halten Sie für den schönsten Ort hier?" Dabei entstehen nicht nur tolle Bekanntschaften, sondern auch Fahrten übers Land und durch kleine Dörfer – fernab von jeglichem Tourismus. Das Ergebnis sind Aufnahmen von dem Treiben und nicht Treiben der Bewohner, Häusern ohne Strom und Wasser und gigantische Wattlandschaften zum sammeln von Meeresschnecken und kleinen Fischen. die Serie zeigt ein Volk im Einklang mit den . Der Besuch in einer Schule und die persönliche Führung des Direktors durch die Klassenräume war einer der eindrücklichsten Momente auf seiner Reise.

Jürgen Borchardt und Direktor

Bei dem Besuch in einer Schule auf Sansibar posieren Jürgen Borchardt und der Direktor der Schule 


Arbeiten im Einklang mit den Gezeiten

Wenn Jürgen Borchardt etwas über Sansibar wusste, dann, dass es bekannt ist für seine Fischer Kultur. Ein Besuch am Hafen ist die letzte Station seiner Reise. Vom Fang zurück bekommt der Fotograf das prächtige Ergebnis gezeigt – bunte Fische, große Oktopusse. Im Schutz eines Einheimischen hält er den Stolz der Fischer in Bildern fest. Neben ihm eine Gruppe Australischer Studenten mit dem Projekt die Fangmechanismen zu erkunden, denn auch hier hat die begonnen. Dieen Moment beschreibt der Fotograf als so eindrücklich, dass es ihn noch zwei weitere Male an den Hafen Stone Towns verschlägt.  

Jürgen Borchardt mit einem Fischer

Jürgen Borchardt mit seiner Frau und einem Fischer aus dem Dorf


Die letzten Tage verbringt der Fotograf mit kleinen Ausflügen, Fototspaziergänge im Watt und Gesprächen mit Einheimischen in brüchigem Englisch. Das Ergebnis ist eine Fotoreportage, die nicht kulturnäher und momenthafter hätte sein können.

Weitere Bilder von Jürgen Borchardt finden Sie auch in unserer VIEW Fotocommunity.

gho
Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?