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News von heute Arzt aus Essen wegen Tod eines Covid-Patienten verurteilt

Ein Intensivpfleger arbeitet auf einer Intensivstation des RKH Klinikum Ludwigsburg an einem Covid-19-Patient
Die Richter am Essener Landgericht sind überzeugt, dass der Mediziner einem Covid-19-Patienten eine tödliche Dosis Kaliumchlorid verabreicht hat (Archivbild)
© Sebastian Gollnow / DPA
Die News von heute im stern-Ticker.

Inhaltsverzeichnis

Die News von heute im stern-Ticker:  

19.27 Uhr: Israels Parlament beginnt entscheidende Haushalts-Abstimmung

Israels Parlament hat in Jerusalem mit der Abstimmung über den Haushalt begonnen. Die Genehmigung des Budgets ist entscheidend für den Fortbestand der Regierung unter Ministerpräsident Naftali Bennett von der ultrarechten Jamina-Partei. Die Abstimmung könnte frühestens in der Nacht zu Freitag abgeschlossen werden - oder auch erst am Sonntag, wie ein Sprecher von Parlamentspräsident Mickey Levy bestätigte.

Sollte das Budget für das Jahr 2021 nicht bis zum 14. November genehmigt werden, würde sich die Knesset automatisch auflösen. Eine Neuwahl müsste dann 90 Tage später erfolgen. Dies gelte auch für den Fall, dass die Regierung bereits vorher die Abstimmung zum Haushalt verlieren würde, sagte der Sprecher zuvor. Die Regierung will zudem das Budget für das Jahr 2022 verabschieden.

18.27 Uhr: Hunderttausende Menschen im Südsudan von Überschwemmungen betroffen

Im Südsudan sind nach UN-Angaben rund 760.000 Menschen von Überschwemmungen betroffen. Anhaltender Starkregen in den vergangenen sechs Monaten habe in acht der zehn Bundesstaaten des Landes die Flüsse über die Ufer steigen lassen, erklärte das Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Hilfe (Ocha). Um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern, brauche es mehr internationale Hilfe für das Land.

17.54 Uhr: Arzt aus Essen wegen Tod eines Covid-Patienten verurteilt

Ein ehemaliger Arzt des Universitätsklinikums Essen ist wegen Totschlags zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Die Richter am Essener Landgericht sind überzeugt, dass der Mediziner einem Covid-19-Patienten aus Holland im November 2020 eine tödliche Dosis Kaliumchlorid verabreicht hat. Der 45 Jahre alte Arzt hatte das im Prozess bestritten. "Wir konnten nichts mehr machen", sagte er den Richtern. Deshalb seien die lebenserhaltenden Geräte in Abstimmung mit den Angehörigen abgestellt worden. Daraufhin sei der 47 Jahre alte Patient gestorben. Medikamente seien nur gegeben worden, um den Sterbevorgang abzumildern. Das sahen die Richter jedoch anders. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

17.20 Uhr: Deutscher Skipper strandet mit syrischen Flüchtlingen auf Korsika

Auf der französischen Mittelmeerinsel Korsika ist eine Jacht mit zehn syrischen Flüchtlingen an Bord gestrandet, die von einem Deutschen gesteuert wurde. Das offenbar aus der Türkei kommende Boot wurde nach einer Panne in der Nacht zum Mittwoch von Hilfsdiensten im Hafen von Porto-Vecchio im Süden der Insel in Empfang genommen, berichtete die Zeitung "Corse Matin". Die Polizei machte zunächst keine Angaben zur Identität des Deutschen und seinen Motiven.

16.36 Uhr: USA setzen israelische Softwarefirma NSO Group auf Sanktionsliste

Die USA haben die israelische Entwicklerfirma der berüchtigten Spionagesoftware Pegasus auf ihre Sanktionsliste gesetzt. Neben der NSO Group würden Strafmaßnahmen auch gegen eine weitere israelische Softwarefirma namens Candiru verhängt, teilte das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mit. Es gebe Beweise, dass diese Unternehmen "Spionagesoftware entwickelt und an ausländische Regierungen geliefert haben, die diese Tools zur böswilligen Überwachung von Regierungsbeamten, Journalisten, Geschäftsleuten, Aktivisten, Wissenschaftlern und Botschaftsmitarbeitern eingesetzt haben".

16.28 Uhr: SPD-Vize Midyatli – "Klingbeil wäre ein guter Vorsitzender"

Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Serpil Midyatli kann sich Lars Klingbeil gut als neuen Parteivorsitzenden vorstellen. "Lars Klingbeil hat den Bundestagswahlkampf als Generalsekretär richtig gerockt", sagte die 46-Jährige der "Welt" (Donnerstag) mit Blick auf die Nachfolge des bisherigen Parteivorsitzenden Norbert Walter-Borjans. Klingbeil habe eine "Super-Kampagne" hingelegt und wäre "sicherlich ein guter Vorsitzender".

Einer eigenen Kandidatur für den Parteivorsitz erteilte Midyatli dagegen eine Absage: "Ich werde wieder für die Parteiführung kandidieren, aber als stellvertretende Bundesvorsitzende." Aufgrund ihrer Verpflichtungen als Landesvorsitzende der SPD in Schleswig-Holstein habe sie darüber hinaus derzeit keine Ambitionen im Bund. Am Montag will die SPD-Führung über die Zusammensetzung des künftigen Parteipräsidiums beraten.

15.53 Uhr: US-Immunologe Fauci warnt vor neuartigen Coronaviren

Der US-Immunologe Anthony Fauci hat vor einer Kombination des jetzigen Coronavirus mit anderen Virentypen gewarnt. "Das wäre schrecklich! Und es ist natürlich möglich", sagte der US-Regierungsberater der Wochenzeitung "Die Zeit". Fauci verwies darauf, dass das erste Sars-Virus 2003 eine Sterblichkeit von 10 Prozent verursacht habe, das Mers-Virus zehn Jahre später von 25 bis 35 Prozent. "Ein Virus, das so leicht übertragbar wäre wie das jetzige Sars-CoV-2, kombiniert mit der Sterblichkeit dieser früheren Coronaviren – das wäre eine Katastrophe für die Menschheit." Fauci forderte große Anstrengungen, um universelle Impfstoffe gegen Coronaviren zu entwickeln. "Es wäre naiv zu glauben, dass wir von einem weiteren Virus verschont bleiben." Notwendig sei eine weltweite Anstrengung. 

15.27 Uhr: WHO erteilt indischem Corona-Impfstoff von Bharat Biotech Notfallzulassung

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat dem Corona-Impfstoff des indischen Unternehmens Bharat Biotech eine Notfallzulassung erteilt. Der Covaxin genannte Impfstoff sei "besonders gut für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen geeignet, da er einfach gelagert werden kann", erklärte die WHO in Genf. Der Impfstoff hat eine Wirksamkeit von 78 Prozent und wird für Menschen ab 18 Jahren empfohlen. Der Hersteller sieht dafür die Verabreichung von zwei Dosen im Abstand von vier Wochen vor.

15.10 Uhr: Moskau beendet trotz hoher Zahlen Teil-Lockdown

Ungeachtet hoher Corona-Fallzahlen beendet Russlands Hauptstadt Moskau nach nur anderthalb Wochen einen Teil-Lockdown. In den Krankenhäusern und anderswo habe sich die Lage stabilisiert, sagte Bürgermeister Sergej Sobjanin nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Interfax. "Das erlaubt die Schlussfolgerung, dass die arbeitsfreien Tage von Montag an nicht verlängert werden." Aufgrund der dramatischen Lage hatte Präsident Wladimir Putin dem ganzen Land eine arbeitsfreie Woche verordnet.

14.55 Uhr: Merkel hält neue Einschränkungen für Ungeimpfte für möglich

Bei einem weiteren Ansteigen der Corona-Infektionszahlen hält Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) neue Einschränkungen für möglich - diese sollen aber nur für Ungeimpfte gelten. "Wenn sich die pandemische Lage in den Krankenhäusern regional weiter zuspitzt, dann sind weitere Beschränkungen nur bei den Nicht-Geimpften möglich", ließ Merkel über ihren Sprecher Steffen Seibert in Berlin erklären. Menschen mit vollständigem Impfschutz sollten davon ausgenommen werden: "Niemand plant für sie weitere Beschränkungen."

14.50 Uhr: Männer lassen offenbar Hund auf jungen Mann los und beleidigen ihn rassistisch

Zwei unbekannte Männer haben in Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern offensichtlich zugelassen, dass ihr Hund einen 18-Jährigen aus Russland angriff, und den jungen Mann zusätzlich fremdenfeindlich beleidigt. Das Opfer wurde nach Polizeiangaben bei dem Vorfall am Dienstagvormittag in die Wade gebissen. Bei seiner Zeugenvernehmung habe der junge Mann angegeben, die beiden Männer seien zunächst mit angeleintem Hund hinter ihm eine Straße entlang gegangen. Dann habe ihn der nun nicht mehr angeleinte Hund plötzlich von hinten angegriffen. Die beiden Männer stellten sich dem 18-Jährigen demnach zudem in den Weg und sagten: "Das ist unser Land - geh dahin, wo du herkommst." Als ein Bekannter dazugekommen sei, hätten das Opfer und sein Freund weglaufen können. Die Polizei erfuhr aus den sozialen Medien von dem Vorfall und suchte selbst nach dem Geschädigten und den mutmaßlichen Tätern.

14.33 Uhr: Polen beklagt Grenzübertritt von bewaffneten Männern aus Belarus

Im Streit um einen Sicherheitsvorfall an der polnisch-belarussischen Grenze hat die Regierung in Warschau den Geschäftsträger der belarussischen Botschaft in Polen einbestellt. Bei dem Gespräch sei es um eine Gruppe von "uniformierten und mit Gewehren bewaffneten Personen" gegangen, die in der Nacht zum Dienstag von Belarus aus in polnisches Hoheitsgebiet eingedrungen seien, teilte das Außenministerium in Warschau am Mittwoch mit. 

13.48 Uhr: Bayern beschließt Maskenpflicht an Schulen

Zur Eindämmung der stark steigenden Zahl von Corona-Infektionen hat Bayern die vorübergehende Wiedereinführung der Maskenpflicht an Schulen beschlossen. Nach den Herbstferien müssen in den Grundschulen für eine Woche und in den weiterführenden Schulen für zwei Wochen wieder Masken auch am Platz und unabhängig vom Mindestabstand getragen werden, wie das Kabinett in München beschloss.

13.16 Uhr: Juwelier vertreibt bewaffneten Räuber mit Holzknüppel

Ein mutiger Juwelier hat in Kleve am Niederrhein einen bewaffneten Räuber mit einem Holzknüppel vertrieben. Der Unbekannte habe bei dem Überfall am Dienstag den Inhaber mit einem großen Messer bedroht und das Bargeld aus der Kasse verlangt, teilte die Polizei mit. Der Juwelier habe sich erst hinter der Verkaufstheke in Sicherheit gebracht und dann den Räuber mit dem Knüppel bedroht. Der etwa 35-jährige Angreifer ergriff ohne Beute die Flucht. Die Reaktion des Juweliers sei mutig, aber riskant gewesen, sagte eine Polizeisprecherin. "Das hätte auch schief gehen können - wir kennen genug solcher Fälle."

13.10 Uhr: Mehr als 290 Migranten auf Ärmelkanal aus Seenot gerettet

Bei Rettungsaktionen auf dem Ärmelkanal sind insgesamt 292 Migranten geborgen worden, die mit Booten von Frankreich nach Großbritannien gelangen wollten. Wie die französischen Behörden mitteilten, wurde die Einsatzzentrale für Seenotrettung Gris-Nez in der Nacht zum Dienstag darüber informiert, "dass sich zahlreiche Boote vor der Küste in Seenot befinden".

12.26 Uhr: Viertel der Polizisten in L.A. droht wegen Corona-Impfzwang Jobverlust

Mehr als einem Viertel der Polizisten im bevölkerungsreichsten Landkreis der USA droht die Entlassung, weil sie sich nicht impfen lassen wollen. Dies teilte der Polizeichef von Los Angeles County, Alex Villanueva, mit und rief die örtlichen Behörden auf, die Impfpflicht für die Polizei fallenzulassen.

12.20 Uhr: Spahn – Die vierte Corona-Welle trifft Deutschland "mit besonderer Wucht"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht Deutschland fest im Griff einer neuen Corona-Infektionswelle. "Wir erleben vor allem eine Pandemie der Ungeimpften - und die ist massiv", sagte Spahn in Berlin. "Die Pandemie ist offenkundig nicht nur weiterhin da, sondern die vierte Welle ist es mit besonderer Wucht." Die neuerliche Ausbreitung des Virus ließe sich bremsen, wenn sich mehr Menschen impfen lassen würden - allerdings gehe er davon aus, dass die "übergroße Zahl" der noch Ungeimpften nicht zu einer Impfung bereit sei, sagte Spahn. 

12.21 Uhr: Demo gegen Corona-Maßnahmen in Leipzig kleiner als geplant

Eine für diesen Samstag in Leipzig geplante Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen wird deutlich eingeschränkt. Nach Erreichen der Vorwarnstufe in Sachsen sind Versammlungen von Samstag an ausschließlich ortsfest zulässig und auf eine Teilnehmerzahl von maximal 1000 Personen begrenzt, wie die Stadt mitteilte. Geimpfte oder genesene Personen werden bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitgezählt. Diese Stufe greift, weil sachsenweit ein bestimmter Wert bei der Bettenbelegung von Covid-19-Patienten auf Normal- und Intensivstation an mehreren Tagen nacheinander überschritten wurde.

Ein Jahr nach den gewalttätigen Ausschreitungen bei einer "Querdenken"-Demonstration in Leipzig hat die "Bewegung Leipzig" zu einer erneuten Kundgebung an diesem Samstag in der Messestadt aufgerufen. Angemeldet waren unter dem Motto "Freiheit, Gleichheit, Solidarität" ursprünglich bis zu 3000 Teilnehmer. Zudem war ein Marsch über den Ring geplant. Dieser Aufzug wird nun nicht genehmigt.

12.00 Uhr: Laut Umfrage sehen Lehrkräfte bei Technik an Schulen noch Defizite

Die Investitionen in digitale Technik an Schulen in den vergangenen Jahren etwa durch den Digitalpakt Schule haben aus Sicht von Lehrkräften Verbesserungen bei der Wlan-Anbindung von Klassenräumen und bei Lernplattformen gebracht. In anderen Bereichen sehen sie dagegen weiterhin Defizite. Das ergab eine repräsentative Befragung von Lehrkräften weiterführender Schulen durch das Marktforschungsinstitut Kantar für die Deutsche Telekom Stiftung.

Demnach gaben 61 Prozent an, dass die Klassenräume an ihren Schulen Wlan haben. Bei der letzten Befragung im Jahr 2017 waren es 41 Prozent. Eine große Mehrheit (71 Prozent) sieht eine Verbesserung der Wlan-Verfügbarkeit aufgrund von Investitionsprogrammen. 80,5 Prozent stellten außerdem Verbesserungen bei Lernplattformen und Lernmanagementsystemen innerhalb der letzten zwei Jahre an ihrer Schule fest. Einen "deutlichen Entwicklungsschub" gibt es der Studie zufolge auch bei der Häufigkeit des Einsatzes digitaler Medien zum Lehren und Lernen.

11.42 Uhr. Hamburgs Innensenator Grote wird nicht nur im Netz massiv angefeindet

Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) wird nach eigenen Angaben nicht nur im Netz massiv angefeindet. "Wenn meine Frau nach Hause kommt und feststellt, dass jemand seine Exkremente vor unserer Toreinfahrt hinterlassen hat, ist das schon grenzüberschreitend", sagte er der Wochenzeitung "Die Zeit". Gerade in den vergangenen Wochen habe sich viel Aggressivität entladen.

Bei geringfügigen Beleidigungen stelle er inzwischen keine Strafanträge mehr, sagte Grote. Bei Bedrohungen tue er dies jedoch nach wie vor. "Gerade erst wurde mir per Tweet das gleiche Schicksal gewünscht wie Walter Lübcke, dem ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten", berichtete der Politiker. Dies habe er angezeigt. Lübcke war 2019 von einem Rechtsextremisten vor seinem Wohnhaus erschossen worden.

11.16 Uhr: Großbritanniens beständigstes Schneefeld geschmolzen

Ausgerechnet während der UN-Weltklimakonferenz im schottischen Glasgow haben Wissenschaftler in Großbritannien ein beunruhigendes Zeichen für den Fortschritt der globalen Erwärmung ausgemacht. Ein als "Sphinx" bezeichnetes Schneefeld in der schottischen Cairngorm-Bergkette sei komplett weggeschmolzen, berichtete die BBC unter Berufung auf einen Experten vor Ort. Es gilt als beständigstes Schneefeld im ganzen Land. Das im 20. Jahrhundert rund alle 30 Jahre auftretende Ereignis häuft sich nach Angaben des Experten Iain Cameron seit der Jahrtausendwende und ist aller Wahrscheinlichkeit nach eine Folge des Klimawandels.

11.08 Uhr: Impflotterie in Österreich – Im Burgenland 1000 Preise zu gewinnen

Eine Corona-Impflotterie hat im österreichischen Bundesland Burgenland ihr Ziel erreicht. Die Marke von 10.000 zusätzlichen Erstimpfungen sei überschritten worden, teilte Landeschef Hans Peter Doskozil (SPÖ) mit. Damit würden am 11. November, dem Landesfeiertag, 1000 Sachpreise verlost – darunter 3 Autos, 15 E-Bikes, Iphones und Macbooks sowie zahlreiche Gutscheine. Rund 80.000 Menschen haben sich für die Lotterie angemeldet, die allen Geimpften offenstand. Das gemessen an der Bevölkerungszahl kleinste der neun österreichischen Bundesländer mit 300.000 Einwohnern stand schon bisher an der Spitze bei der Impfquote. Sie liegt bei etwa 73 Prozent gegenüber 66 Prozent bundesweit.

10.49 Uhr: Islamischer Staat reklamiert Angriff in Kabul für sich

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Angriff auf das Militärkrankenhaus in der afghanischen Hauptstadt Kabul für sich reklamiert. Bei dem Anschlag sei eine "große Zahl" an Taliban getötet worden, hieß es in einer Erklärung, die die Terrormiliz in der Nacht über Telegram verbreitete. Bei dem Anschlag am Dienstag waren Angaben der militant-islamistischen Taliban zufolge mindestens zwölf Menschen gestorben, darunter fünf Angreifer. Lokale Medien berichteten von mehr Opfern.

Ein Militärbeamter der Taliban bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass bei dem Angriff auch der Taliban-Kommandeur Maulawi Hamdullah Muchlis getötet wurde. Er war zuletzt für die Sicherheit von Kabul zuständig. Muchlis war der erste Taliban-Kommandeur, der nach der Machtübernahme der Islamisten Mitte August in Kabul den Präsidentenpalast betrat.

10.32 Uhr: Ermittlungen gegen zwölf junge Männer nach Übergriff auf 15-Jährige

Im Fall der sexuellen Misshandlung einer 15-Jährigen im Hamburger Stadtpark im September vergangenen Jahres wird gegen zwölf Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 16 bis 20 Jahren ermittelt. Die Ermittlungen seien weitgehend abgeschlossen, sagte die Sprecherin der Hamburger Staatsanwaltschaft, Erste Staatsanwältin Liddy Oechtering. Die Verteidiger hätten derzeit Akteneinsicht. Einer der Beschuldigten habe zwischenzeitlich auch in Untersuchungshaft gesessen. Er sei aber nach kurzer Zeit entlassen worden.

Die 15-Jährige soll nach früheren Angaben der Polizei beim Feiern im Stadtpark ihre Gruppe verloren haben und noch im Park auf eine Gruppe Jugendlicher gestoßen sein, die das Mädchen aufgehalten und in ein Gebüsch geführt hätten. Hier kam es demnach zu sexuellen Übergriffen gegen den Willen der Jugendlichen. Zeugen hatten nach Angaben Oechterings berichtet, dass die Tat gefilmt worden sei. Ein solches Video sei bei Durchsuchungen allerdings nicht gefunden worden und liege den Ermittlern nicht vor.

10.19 Uhr: Verschwinden von Elfjähriger und ihren Eltern – weiter keine Spur

Von dem Mitte Oktober in Schwaben verschwundenen elfjährigen Mädchen aus einer Pflegefamilie fehlt weiter jede Spur. "Aktuell suchen wir immer noch", sagte ein Polizeisprecher. Auch nach den leiblichen Eltern des Kindes suchen die Ermittler demnach weiter. Die Eltern sollen der umstrittenen Sekte "Zwölf Stämme" nahestehen. Die Polizei geht Hinweisen nach, wonach die beiden ihre Tochter mitgenommen haben könnten. 

Das Kind war Mitte Oktober in Holzheim verschwunden und nicht mehr nach Hause zu ihren Pflegeeltern zurückgekehrt. Das Mädchen lebte seit acht Jahren in der Pflegefamilie, nachdem es damals von den Behörden wegen Prügelvorwürfen gegen die Sekte aus der Gemeinschaft der "Zwölf Stämme" geholt wurde.

9.56 Uhr: CSU-Politikerin Stamm wurde als Kind von Stiefvater schwer misshandelt

Die CSU-Politikerin Barbara Stamm ist als Kind von ihrem Stiefvater schwer misshandelt worden. "Wenn mein Stiefvater betrunken nach Hause kam, schlug er alles kurz und klein", sage die 77-jährige frühere Präsidentin des bayerischen Landtags der Zeitschrift "Bunte". "Immer wenn die Lehrer in der Schule merkten, dass ich vor lauter blauen Flecken nicht mehr sitzen konnte, hat mich das Jugendamt aus der Familie geholt."

"Ich wurde im Heim wieder aufgepäppelt, aber meine Mutter hat mich immer wieder zurückgeholt – leider", fügte Stamm an. Auch wegen ihrer eigenen Erfahrungen habe sie sich später dafür eingesetzt, Frauenhäuser zu schaffen. Das Argument, solche Einrichtungen seien auf dem Land unnötig, sei falsch. Gewalt gegen Frauen und Kinder gebe es überall.

9.40 Uhr: "Financial Times" findet Indiens Klimaziel ermutigend

Die Londoner "Financial Times" lobt die von Indien bekundete Absicht, bis 2070 klimaneutral zu werden: "Dass Indien als drittgrößter Verursacher von CO2-Emissionen und bevölkerungsreichstes Land der Welt nun das Ziel hat, seine Emissionen praktisch auf null zu reduzieren, ist ermutigend und ein wichtiger Schritt zur Begrenzung der globalen Erwärmung. Es war ein diplomatischer Coup für die britischen Gastgeber und ein Meilenstein auf dem Weg Indiens zu einer grünen Wirtschaft.

Allerdings will Indien dieses Ziel so spät erreichen – weit später als viele andere Länder –, dass die Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperaturen auf 1,5 Grad Celsius sehr viel schwieriger werden wird. Dies wird Klimaskeptikern in den reichen Ländern Anlass zu der Frage geben, warum sie schneller vorankommen sollten, wenn andere sich nur schleppend bewegen.

Das wäre ein Fehler. Stattdessen sollte das indische Ziel als ein erster Schritt gesehen werden, der durch Vertrauensbildung und technologischen Fortschritt vorangetrieben werden sollte."

9.22 Uhr: Mindestens 26 Tote nach schwerem Busunfall in Kaschmir

Bei einem Busunfall in der von Pakistan kontrollierten Region Kaschmir sind mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen. Das bestätigte der lokale Polizeibeamte Mohammad Yasin. Im Bezirk Sudhanoti in der Region Kaschmir sei der Bus mehr als eintausend Meter von der gebirgigen Straße einen Graben hinunter gestürzt.

Der Grund für den Unfall sei ersten Erkenntnissen zufolge Bremsversagen, sagte Yasin weiter. Der Bus sei aus der Stadt Rawalpindi gekommen und habe rund 30 Passagiere an Bord gehabt.

9.11 Uhr: Ranghoher Taliban-Kommandeur bei Anschlag auf Klinik in Kabul getötet

Bei einem Angriff auf ein Militärkrankenhaus in der afghanischen Hauptstadt Kabul ist am Dienstag auch ein ranghoher Taliban-Kommandeur getötet worden. Hamdullah Mochlis sei bei einem Feuergefecht mit den Angreifern getötet worden, sagte ein Sprecher der Taliban. Mochlis war demnach gleich nach den ersten Meldungen über den Anschlag zum Krankenhaus geeilt. 

Mochlis war Mitglied des berüchtigten Hakkani-Netzwerks und ein Anführer der Taliban-Spezialeinheit Badri 313 in Kabul. Er ist der ranghöchste Vertreter der Taliban, der seit der Machtübernahme der radikalislamischen Miliz in Afghanistan im August getötet wurde. 

8.56 Uhr: Polizei im Sauerland durchsucht dutzende Wohnungen und beschlagnahmt Drogen

Die Polizei im Sauerland ist mit Hausdurchsuchungen in mehreren Städten gegen Tatverdächtige im Bereich der Drogenkriminalität vorgegangen. Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei und Hundeführern wurden am Dienstagmorgen insgesamt fast 30 Wohnungen durchsucht, wie die Kreispolizeibehörde im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis erklärte. Die Beamten beschlagnahmten Drogen im Wert von rund 100.000 Euro und mehrere Waffen. Insgesamt 19 Tatverdächtige wurden festgenommen.

8.17 Uhr: Corona-Inzidenz in Thüringen steigt auf 338,2

In Thüringen ist die Corona-Inzidenz deutlich angestiegen und lag bei 338,2. Am Vortag hatte die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner noch bei 306,5 gelegen, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. Damit ist Thüringen weiter das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz.

Bis auf den Landkreis Nordhausen (195,3) lagen alle Kommunen über einer Inzidenz von 200 - dem Schwellenwert für das Auslösen der dritten Warnstufe im Thüringer Frühwarnsystem. Liegt der Wert drei Tage darüber und bleibt auch der Anteil der Covid-19-Patienten an den landesweit betreibbaren Intensivbetten weiter über dem Wert von 12,0 Prozent, sollen weitere Einschränkungen gelten. Am Dienstag hatte die Intensivbettenauslastung erstmals diesen Wert gerissen und lag bei 12,6 Prozent.

Im Landkreis Sonneberg lag die Inzidenz bei 538,2 - der Kreis gehört damit zu den drei am stärksten betroffenen Kommunen in Deutschland.

Bundesweit sank die Inzidenz auf 146,6 - nach 153,7 am Vortag. Wegen des Feiertags Allerheiligen in fünf Bundesländern wurden zuletzt womöglich weniger Infektionen gemeldet.

8.13 Uhr: Syrien: Israel greift Gebiet bei Damaskus mit Raketen an

Israel hat nach syrischen Angaben in der Nacht einen Raketenangriff auf ein Gebiet am Stadtrand von Damaskus gestartet. Das berichtete das syrische Staatsfernsehen unter Berufung auf eine Militärquelle. Dabei sei es zu erheblichen Sachschäden gekommen, wie auch die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana berichtete. Eine Sprecherin der israelischen Armee wollte die Berichte nicht kommentieren.

Israels Militär hat wiederholt Ziele im benachbarten Bürgerkriegsland angegriffen. Damit will Israel verhindern, dass vom Iran unterstützte Milizen ihren Einfluss weiter ausbauen – insbesondere nahe seiner nördlichen Grenze. 

7.57 Uhr: Ölpreise geben deutlich nach

Die Ölpreise haben im frühen Handel deutlich nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 83,76 US-Dollar. Das waren 96 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI fiel um 1,28 Dollar auf 82,63 Dollar.

Zuletzt haben sich die Preise von ihren im Oktober markierten mehrjährigen Höchstständen entfernt. Ein Grund dafür sind weniger optimistische Vorhersagen für die Entwicklung der Weltwirtschaft. Dennoch erachten Fachleute das Rohölangebot weiter als zu knapp, da die Nachfrage höher ist als zum Höhepunkt der Pandemie.

7.04 Uhr: Lufthansa erzielt im Sommer operativen Gewinn

Ein starkes Frachtgeschäft und die Erholung der Ticketnachfrage haben der Lufthansa im Sommer im Tagesgeschäft knapp in die Gewinnzone verholfen. Im Gesamtjahr will Vorstandschef Carsten Spohr den operativen Verlust (bereinigtes Ebit) im Vergleich zum Corona-Jahr 2020 jetzt mindestens halbieren, wie das im MDax gelistete Unternehmen mitteilte. Im vergangenen Jahr hatte der Geschäftseinbruch einen operativen Verlust von fast 5,5 Milliarden Euro eingebrockt.

Im dritten Quartal konnte die Lufthansa ihren Umsatz im Vergleich zum Corona-Sommer 2020 auf 5,2 Milliarden Euro nahezu verdoppeln. Trotz Belastungen im Zuge des Stellenabbaus erreichte der Konzern einen operativen Gewinn von 17 Millionen Euro. Hier hatte ein Jahr zuvor noch ein Verlust von fast 1,3 Milliarden Euro gestanden.

6.43 Uhr: Corona-Impfungen für Fünf- bis Elfjährige in den USA angelaufen

In den USA starten die Corona-Impfungen für Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren: Nachdem die Gesundheitsbehörde CDC am Dienstagabend (Ortszeit) eine Impfempfehlung für diese Altersgruppe mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer ausgesprochen hatte, wurden noch am selben Abend die ersten jüngeren Kinder geimpft. Präsident Joe Biden sprach von einem "Wendepunkt" im Kampf gegen die Pandemie.

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte dem Impfstoff Ende vergangener Woche eine Notfallzulassung für diese Altersgruppe erteilt. Die Regierung begann daraufhin bereits, weitere Impfstoffdosen ins ganze Land auszuliefern. Mit der CDC-Impfempfehlung können ab sofort Kinder ab fünf Jahren ihre Spritze erhalten, in vollem Umfang anlaufen soll die Impfkampagne nach Regierungsangaben dann in der kommenden Woche.

5.55 Uhr: Umfrage – Mehrheit für 2G-Regel in allen Fußballstadien

In die deutschen Fußballstadien sollten nach dem Wunsch einer Mehrheit der Bundesbürger nur geimpfte und genesene Zuschauer Einlass erhalten. 60 Prozent der Befragten sprachen sich in einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur dafür aus, ausschließlich die 2G-Regel für den Zugang zu den Arenen anzuwenden. 29 Prozent der Deutschen würden dies demnach nicht richtig finden.

Bei den Proficlubs in Bundesliga und 2. Liga gibt es keine einheitliche Regel für die Zulassung von Zuschauern. Während einige Vereine auf das 2G-Modell setzen, wechselte unter anderem Borussia Dortmund zuletzt wieder auf ein 3G-Modell. Dabei dürfen auch negativ auf das Coronavirus getestete Fans ins Stadion. Es genügt ein negativer Bürgertest. Zuvor hatte es Kritik aus der Ultra-Szene an den Corona-Beschränkungen gegeben.

5.48 Uhr: Prognosen: Republikaner gewinnt bei Gouverneurswahl in Virginia

Der Republikaner Glenn Youngkin hat bei der als wichtiger Stimmungstest geltenden Gouverneurswahl im US-Bundesstaat Virginia Prognosen zufolge gewonnen. Der Republikaner lag bei der Abstimmung knapp vor dem von US-Präsident Joe Biden unterstütztem Kandidaten Terry McAuliffe, wie in der Nacht (Ortszeit) zu Mittwoch aus übereinstimmenden Vorhersagen der Fernsehsender CNN und NBC hervorging. Die Wahl in Virginia ein Jahr vor den Kongresswahlen wird im Land aufmerksam verfolgt - für Bidens Demokraten ist das Ergebnis eine heftige Schlappe.

5.28 Uhr: Demokrat Adams gewinnt Bürgermeisterwahl in New York

Der Demokrat Eric Adams wird neuer Bürgermeister von New York. Der schwarze Ex-Polizist gewann die Bürgermeisterwahl in der US-Metropole laut Hochrechnungen mit rund 67 Prozent der Stimmen klar gegen seinen Rivalen Curtis Sliwa von den Republikanern. Der 61-Jährige wird damit der zweite afroamerikanische Bürgermeister in der Geschichte New Yorks.

"Heute Abend habe ich meinen Traum verwirklicht, und mit ganzem Herzen werde ich die Barrieren wegräumen, die euch daran hindern, die euren zu verwirklichen", sagte Adams nach seinem Wahlsieg vor feiernden Anhängern in Brooklyn. Bereits in seiner Zeit bei der Polizei hatte sich der Demokrat gegen Rassismus bei den Sicherheitskräften eingesetzt.

4.40 Uhr: "Sansibar" auf Sylt wegen Corona geschlossen

Nach dem Corona-Ausbruch im Kult-Lokal "Sansibar" auf der Nordseeinsel Sylt hat Promi-Wirt Herbert Seckler (69) sein Restaurant geschlossen. "Alle sind doppelt geimpft, ich kann es mir nicht erklären. Aber ich kann es nicht verantworten, weiter geöffnet zu haben", sagte Seckler der "Bild"-Zeitung. Aus Fürsorge für Gäste und Angestellte werde er sein Restaurant in den Rantumer Dünen bis auf weiteres schließen. 29 von rund 100 Angestellten waren positiv auf das Coronavirus getestet worden.

4.37 Uhr: Rüstungsexporte gehen weiter zurück –  Kabinett beschließt Bericht

Die Bundesregierung hat im ersten Halbjahr 2021 deutlich weniger Rüstungsexporte genehmigt als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus einem Bericht des Wirtschaftsministeriums hervor, den das Bundeskabinett heute beschließen will. Danach wurde von Januar bis Juni die Ausfuhr von Waffen und sonstiger militärische Ausrüstung aus Deutschland für 2,3 Milliarden Euro genehmigt - 17 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Die wichtigsten Rüstungsexportzahlen für die Monate Januar bis Juni waren bereits im Juli vom Wirtschaftsministerium vorab veröffentlicht worden. Der Halbjahresbericht, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, geht nun noch etwas detaillierter auf die Ausfuhren der Rüstungsindustrie ein. Seit 2014 berichtet die Regierung zwei Mal im Jahr über ihre Exportgenehmigungen, um mehr Transparenz zu gewährleisten

4.23 Uhr: Zwei Tote durch Sturz in Konzertgebäude in Schweden

Bei einem sieben Stockwerke tiefen Sturz in einer Konzerthalle in Schweden sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben stürzte ein etwa 80 Jahre alter Mann am Dienstagabend vor einem Abba-Tributkonzert in Uppsala von einer Empore im Foyer des Konzertgebäudes sieben Etagen in die Tiefe auf andere Konzertbesucher. Er selbst sowie ein weiterer Mann kamen dabei ums Leben, eine etwa 60 Jahre alte Frau wurde verletzt. Die Polizei geht von einem Unglück aus.

Der Vorfall ereignete sich am Dienstagabend eine halbe Stunde vor dem geplanten Konzertbeginn. Das Konzert wurde nach dem Unglück abgesagt. Ein Polizeisprecher betonte, es gebe keinerlei Hinweise auf einen möglichen kriminellen Hintergrund des Sturzes.

3.50 Uhr: RKI meldet erneuten Rückgang der Corona-Inzidenz

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist am zweiten Tag in Folge zurückgegangen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete eine Inzidenz von 146,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 153,7 gelegen. 

Den jüngsten Angaben des RKI zufolge wurden binnen 24 Stunden 20.398 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sowie 194 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus verzeichnet. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionsfälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 4.628.419, die Gesamtzahl der Todesfälle auf 96.027.

0.02 Uhr: In Australien vermisste Vierjährige nach zwei Wochen aufgespürt

Ein vierjähriges Mädchen, das vor zwei Wochen während eines Campingurlaubs mit seiner Familie in Australien verschwunden war, ist wohlbehalten aufgespürt worden. Die Polizei habe Cleo Smith am frühen Mittwochmorgen (Ortszeit) "gerettet", erklärte ein Sprecher. Demnach verschafften sich Einsatzkräfte Zugang zu einem verschlossenen Gebäude in dem westaustralischen Küstenort Carnarvon, wo sie auf das Kind stießen. Ein Mann wurde festgenommen, die kleine Cleo wurde wieder mit ihren Eltern vereint.

Die Polizei hatte eine Belohnung in Höhe von einer Millionen australischer Dollar (642.000 Euro) für Hinweise im Fall des verschwundenen Mädchens ausgesetzt. Cleo war Mitte Oktober aus dem Zelt ihrer schlafenden Familie auf einem abgelegenen Campingplatz in einem Touristengebiet unweit von Carnavon verschwunden.

Die Polizei gab damals an, dass es sich mutmaßlich um eine Entführung handle. Es bestehe Anlass, sich um die Sicherheit des Mädchens zu sorgen. Landesweit hatte der Fall große Anteilnahme ausgelöst, die Polizei startete eine aufwändige Suche aus der Luft, zur See und am Boden.

kng / tis / fs AFP DPA

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