Späte Väter haben ein schlechtes Image – ganz besonders, wenn sie reich und berühmt sind. Dann gelten sie schnell als alte Männer, die sich eine junge Frau gönnen und verantwortungslos Kinder in die Welt setzen. Die Liste der Ü-60-Väter weist große Namen auf, sie reicht von Filmgenie Charlie Chaplin (elf Kinder, das letzte mit 73) über Schnulzensänger Julio Iglesias (mindestens neun, das letzte mit 63) bis zu Formel-1-Mogul Bernie Ecclestone (vier, das letzte mit 89).
Campino zum zweiten Mal Vater geworden
Dagegen erscheint Campino, der jüngst verriet, dass er mit 63 zum zweiten Mal Vater geworden ist, als ein geradezu mönchischer Jüngling. Statistisch gesehen werden in Deutschland Männer ohnehin immer später Vater, jedes vierte Neugeborene hat einen Vater jenseits der 40. Das kann Nachteile mit sich bringen, aber auch Vorteile. Späte Väter haben oft mehr Zeit, führen ihr Leben häufig bewusster und sind finanziell besser abgesichert.
Letzteres sind die berühmten Ü-60-Väter auf jeden Fall. Doch welche Beziehung sie zu ihrem Kind haben, ist ganz unterschiedlich. Da kommt es wohl weniger auf das Alter an als auf den Vater.