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Dicht gemacht: Das widerlichste Restaurant der Welt

Ein Besucher eines walisischen All-you-can-eat-Restaurants entdeckt im Dessert-Buffet eine Kakerlake. Sofort informiert er das Gesundheitsamt. Das überprüft daraufhin das Lokal und steht in der Küche des Grauens. 

Eine Pappschachtel voller Kakerlaken

Bei diesem Anblick dreht sich einem der Magen um: eine To-go-Box, die von Küchenschaben befallen ist

Stellen Sie sich vor: Es ist Mittagszeit. Sie machen einen kleinen Spaziergang und verspüren ein tiefes Grummeln im Bauch. Sie haben plötzlich tierischen Kohldampf. Zum Glück haben Sie etwas Geld dabei, als Sie das Schild eines All-you-can-eat-Restaurants sehen.

Voller Enthusiasmus stürmen Sie in den Laden. Ohne Ihre Jacke abzulegen, gehen Sie sofort zum reich gedeckten Buffet-Tisch, schnappen sich einen Teller und schaufeln sich den randvoll. Doch als Sie dann bei den Desserts vorbeikommen, entdecken Sie etwas, was niemand in einem Lokal sehen will. Zwischen Pudding, Crème brûlée und Käsekuchen krabbelt etwas: eine Kakerlake.

Was nach einer absoluten Horrorgeschichte für jeden Gast klingt, ist tatsächlich einem Kunden in Wales passiert. Auf dem Dessert-Tisch eines All-you-can-eat-Lokals in der walisischen Stadt Swansea entdeckte er im Dezember des letzten Jahres eine Küchenschabe. Sofort informierte er das Gesundheitsamt. Das kam einen Tag später vorbei und machte eine schreckliche Entdeckung.

Zwischen einer toten Taube und Kakerlaken wird gekocht

Die Küche sah aus, als hätten dort die Dreharbeiten zu einem Freddy-Krueger-Film stattgefunde: die Wände und Fliesen völlig verdreckt, der Geruch widerwärtig. Während die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes alles inspizierten, bereiteten die Köche weiterhin das Essen vor.

Dann stießen die Beamten auf einen Schabenbefall in der Nähe der Eismaschine. Zu allem Überfluss fanden sie auch noch eine tote Taube, die schon verwest war. "Der Zustand war eine Katastrophe und die Putzausrüstung, um den Boden der Küche zu reinigen, war total verdreckt", sagte die Waliser Staatsanwaltschaft im Interview mit "Wales Online".

Eine tote und bereits verweste Taube in einer Plastiktüte

Kaum vorstellbar, aber bei der Überprüfung des Restaurants entdeckten die Beamten des Gesundheitsamtes eine tote Taube


Der Ort, an dem die tote Taube wochenlang lag.

Hier lag die tote Taube wochenlang, ohne dass jemand auf die Idee kam, sie zu entsorgen 

Das Restaurant muss Strafe zahlen

Es ist nicht das erste Mal, dass das Restaurant mit Hygieneproblemen zu tun hatte. Bereits im August letzten Jahres wurde es aus diesem Grund vorübergehend geschlossen. Daraufhin kaufte die "Fea Moss Ltd." den Laden, renovierte ihn und machte ihn im November unter einem neuen Namen wieder auf. Einen Monat später ereignete sich der Vorfall mit der Küchenschabe auf dem Desserttisch. Seither ist der Laden wieder dicht.

Nun wurde das Unternehmen für den seinen Verstoß gegen die Auflagen des Gesundheitsamts von einem Waliser Gericht mit einem Bußgeld in Höhe von 12.000 Euro bestraft.

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rpw
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