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Gutes aus dem Küchengarten: Ein Geschenk für Männer im letzten Moment

Zum Weihnachtsfest habe ich ein sehr gespaltenes Verhältnis. Einerseits der Kaufrausch, andererseits soll das die Stille Zeit im Jahr sein. Also ziehe ich mich zurück, erledige noch anstehende Arbeiten, und halte mich von Kaufhäusern fern. Auch finde ich, nur zu Weihnachten eine milde Gabe zu geben, ist zuwenig. So halte ich es damit, monatlich etwas zu spenden für die Umwelt. Für jedes Honorar pflanze ich nämlich einen Baum. Und Kleingeld wandert regelmäßig in eine Büchse. Dieses Geld verschenke ich dann an einen Menschen, der es dringend braucht oder eine Organisation, die sich um Menschen kümmert.

Verschenkt wird sowieso bei mir nur Selbstgemachtes oder das eine oder andere Buch. Höchstens noch Nützliches für den Alltag und Zeit.

Da ich eben im Abfüllen meiner selbst angesetzten Kräuteressige bin, kam mir noch ein Rezept unter. Für Spätentschlossene, die noch ein individuelles Geschenk suchen. Hier also ein Rezept für einen tollen Gewürzessig zum Selbermachen, der perfekt zu Krautsalat passt. Oder auch zu Eintöpfen, die mit Kümmel gewürzt werden.

Auf einen Liter Apfelessig (bio und naturtrüb natürlich) verwende ich je 50 Gramm Kümmel und Kreuzkümmel. Die Gewürze werden im Mörser grob zerstoßen und dann im Apfelessig für drei Wochen angesetzt. Danach kann man die Kümmelsamen abfiltern, muss es aber nicht.

Dieser Kümmelessig, in eine nette Flasche gefüllt, ein Mascherl drumherum und ein Tannenzweigerl, dazu vielleicht ein Buch vom Flohmarkt, das man dort fand, beispielsweise eine alte Ausgabe eines Karl May Romans. Das ist doch ein richtiges Männer-Geschenk. Besonders für jene, die selber gerne kochen und lesen.

Was gibt es bei mir als Geschenk des letzten Moments? In diesem Jahr sind es Kräuteressige und Kräutermischungen. Und natürlich selbst gemachtes Kräutersalz. Ich liebe es, dieses herzustellen.

Und wenn man noch einen Christbaum im letzten Moment sucht, dann kann man ja zu Bio greifen. Bio-Bäume passen danach als Füllung auch in die Hügelkultur oder ins Hochbeet des Küchengartens.

Ich wünsche euch, liebe Leserinnen und Leser ein wunderschönes Weihnachtsfest, ein paar besinnliche Stunden und ausreichend Ruhe, um Pläne fürs kommende Gartenjahr zu machen.

Und gebt den Singvögeln etwas, die freuen sich auch. Frohe Weihnachten!

Eure Küchengärtnerin

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.