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Gutes aus dem Küchengarten: Auf Wiedersehen und herzlichen Dank!

Liebe Küchengartlerinnen und Küchengartler. Ich bedanke mich für euer reges Interesse am selbstversorgenden Garteln und für eure vielen tausend Besuche auf diesem Blog. Ein Jahr ist um. Es war ein schönes Jahr, voller Erfahrungen und Inspiration.

Insgesamt hatte dieses Blog innerhalb eines Jahres 396.000 Views verzeichnet – dass es beinahe 400.000 werden, hätte ich nicht erwartet. Zahlreiche Rückmeldungen und persönliche Emails von Lesern bestärkten mich in meinem Tun, das Küchengarteln hinaus zu euch zu tragen. Denn dieses ist wichtig für uns als Gesellschaft, die zunehmend nicht mehr nach den herkömmlichen Verhaltensweisen funktioniert. Leistungsdruck im Job, gesundheitliche Beeinträchtigungen mit einher gehenden krankheitsbedingten Rückzügen, ein Ansteigen an Teilzeitbeschäftigungen und Projektarbeit zeigen, wir bekommen mehr Zeit für andere Tätigkeiten. Tätigkeiten wie Gartenarbeit, das Reparieren von Geräten, fürs Tauschen, für den Aufbau von Teil- und Schenkökonomien, für Regionalwährungen, ... Das sind Tätigkeiten, die an einem Guten Leben für uns alle ausgerichtet sind. Konsum und nur Materielles anzuhäufen ist kein gutes Leben.

Ich folge jetzt meinem Vorbild, Bill Mollision: Permakulturist, Wissenschaftler, Autor. Am 8. April beginnt meine Ausbildung zur Permakulturistin. Meine wissenschaftliche Ausbildung als Geografin hilft mir heute einen soziologisch-ökologischen Blick auf die Welt werfen zu können. Und darüber schreibe ich als freie Autorin gerne.

Ab Herbst wird es bei mir die ersten Workshops geben, um das Anlegen eines Küchengartens zur Selbstversorgung zu lernen. Und zwar aus einer weiblichen Sicht auf die Welt, die ohne massiver Erdbewegungen und eklatanter Eingriffe in den Boden auskommt. Und aus dem etwas macht, was bereits produziert wurde und vorhanden ist. Diesen Dingen eine Neuverwendung zuweist.

Eben gestern fand ich auf einem Schrottplatz ein durchaus noch taugliches Rattanregal, das man mit ein wenig Gartenfolie zu einem Mini-Gewächshaus umbauen hätte können. Um darin Jungpflanzen zu ziehen. Leider ist der Platz für dieses Mini-Gewächshaus noch nicht zu mir gekommen, denn ich bin auf der Suche nach einem kleinen Haus mit großem Garten, einer kleinen Werkstatt dabei, um dort auch handwerklich arbeiten zu können. Der Garten sollte über einen Obstbaumbestand verfügen. Das Haus im Bungalow-Stil wäre ideal mit maximal 90 Quadratmeter. Und das Wichtigste dabei: günstig bitte, günstig und ich kann dort garteln, wie ich es für richtig halte. Also falls ihr etwas wisst, bitte gerne im Email an mich.

Herzlichen Dank nochmals für eure Treue. Die Beiträge dieses Blogs ziehen jetzt auf ein Nachlese-Blog um: www.gutesausdemkuechengarten.wordpress.com (Seite mit April online, legt sie euch jetzt schon zu den Favoriten!)

Das Infoportal "Gutes aus dem Küchengarten" ist bereits online und dient der Hintergrundinformationen rund ums selbstversorgende Küchengarteln, soll also eine Art Speicher des Küchengartenwissens darstellen und werden. Monatlich gibt es einen Newsletter an all jene, die sich auf dieser Seite zum Newsletter-Bezug eintragen.

Wer täglich mit dabei sein will, findet mich und das Küchengarteln auf Facebook. Unsere Gemeinschaftsseite wächst wöchentlich.

Man kann meinen Weg hin vom "Haben zum Sein" auch auf einem weiteren Blog verfolgen: Simple Leben ist eine Art Blog-Tagebuch, das ich seit 2011 schreibe.

Ich bin zutiefst dankbar, dass ihr mich bei meiner Küchengartlerei ein Jahr lang begleitet habt. Ihr habt dieses Blog mit eurem Interesse erst möglich gemacht. Auch Dank an den Stern, der mir die Möglichkeit zu diesem Blog geboten hat.

Wir sehen uns also, macht es gut!

  • Angelika Wohofsky
    Angelika Wohofsky