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Knusperhaus-Bäckermeister 2014: Ein Traum aus Gummibären

Kinder lieben Süßes - vor allem zur Weihnachtszeit. Warum dann nicht gemeinsam ein Knusperhäuschen backen? Wir brauchen Lebkuchen, Zuckerguss und vor allem: Gummibärchen.

Es erfordert ein wenig Geschick, und natürlich braucht man für dieses Knusperhäuschen auch Zeit - aber jedes Kind wird es Ihnen danken.

Es erfordert ein wenig Geschick, und natürlich braucht man für dieses Knusperhäuschen auch Zeit - aber jedes Kind wird es Ihnen danken.

Vor einigen Wochen haben wir zum Knusperhäuschen-Wettbewerb aufgerufen. Die Resonanz war gewaltig.

Unter den zahlreichen Zuschriften und Mails fiel uns die Entscheidung schwer. Da gab es die klassischen Lebkuchenhäuschen, die verrückten, die schiefen, die köstlichen - und dann schließlich auch unseren Favoriten: das Gummibärchen-Lebkuchenhaus.

Eingeschickt hat die Idee Oma Monika, die das Häuschen für ihren vierjährigen Enkel Lennard gebacken hat, der restlos begeistert war. Das Rezept für das stern-Genuss-Knusperhäuschen 2014 finden Sie hier!

Zutaten für den Teig (aus Mandelkrokant)

  • 800 g Mandeln gemahlen
  • 420 g Zucker
  • 2 Eier
  • 4 Eigelb
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

Für den Mandelkrokant die angegebenen Zutaten gründlich zu einem glatten Teig verkneten und 1 Stunde kühl stellen. In dieser Zeit eine Schablone aus normalem Papier oder dünnem Karton erstellen. Hier ist ein bisschen architektonisches Geschick gefragt.

Man benötigt an gebackenem Baumaterial zwei Dreiecke mit einem (gedachten) Rechteck unten drunter (für Vorder- und Rückseite), zwei längliche Rechtecke (für das Dach), zwei Rechtecke als Geschosswände (für die Seitenteile) und eine Bodenplatte, die so groß sein sollte, dass man vielleicht noch Platz für einen Vorgarten hat. Zu bedenken ist, dass die zwei Dachseiten etwas länger sein sollten als die Dachkante der Vorderseite bzw. Rückseite, damit das Dach oben geschlossen ist. Teile der Schablone probeweise zusammenfügen und schauen, ob alles passt.

Den Teig auf einer mehlbestäubten Arbeitsfläche mit einem mehlbestäubten Nudelholz ungefähr einen halben Zentimeter dick ausrollen und die selbsterstellten Pappschablonen auf den Teig legen, dann den Teig mit einem Messer entlang der Umrisse schneiden. Bei 175° C im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen. Aufpassen: Nicht zu dunkel! Teile vom Blech nehmen und auf gerader (!) Fläche abkühlen lassen. In der vorderen Hausfront eine Tür ausschneiden.

Zutaten für die Dekoration

  • 2 Eiweiß
  • 400 g Puderzucker
  • Süßigkeiten nach Belieben

Zubereitung

Den Puderzucker in eine Schüssel sieben. Das Eiweiß in einer (fettfreien) Schüssel steif schlagen, dann nach und nach das Eiweiß in den Puderzucker einrühren. Die Masse soll dickflüssig sein, wenn man durchrührt. Die gesamte Masse in eine Spritze mit Tülle füllen. Den Mandelkrokant an den entsprechenden Kanten mit Guss bespritzen und zusammensetzen, evtl. mit Büchern o.ä. abstützen. Die ausgeschnittene Tür passend an die Vorderfront mit Eiweiß-Puderzuckermasse ankleben. Wenn ein Teil übrigbleibt, kann man – so wie hier – Tannenbäume ausstechen und in den Vorgarten setzen. Zum Schluss mit Süßigkeiten nach Belieben verzieren und mit Puderzucker (als Schnee) bestäuben. Die Hexe, Hänsel und Gretel und den schwarzen Kater gibt's im Backzubehörshop im Internet.

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dsw
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.