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stern-Rezept: Grill-Extra: 10 geniale Tipps für die Zubereitung von Grillsaucen

Sie haben die Nase voll von gekauften Grillsaucen aus der Tube? Kein Problem. Wir geben Tipps, auf was man bei der Zubereitung von Saucen, Chutneys, Pickles und auch Relishes achten muss.

Von Bert Gamerschlag

Einmachglas mit Grillsauce

Gutes Fleisch mag frische Grillsaucen. Sie selbst zu machen, ist gar nicht schwer. Die wichtigsten Tipps für die Zubereitung verraten wir Ihnen hier.

Wer die Nase voll von Fertigsaucen und Ketchup aus der Flasche hat, der muss sich nicht weiter ärgern. Denn selbstgemacht schmecken Saucen zu Gegrilltem sowieso viel besser. Wir haben für Sie nicht nur 12 fantastische Grillsaucen, Chutneys, Pickles und Relishes entwickelt, sondern auch Tipps, worauf Sie achten müssen, wenn Sie die köstlichen Dips zubereiten.

1. Grillsaucen durchziehen lassen

Nach der Zubereitung alles zugedeckt durchziehen lassen, am besten im Kühlschrank, dann nochmals abschmecken.

2. Mehr ist mehr

Gekochte, heiße Saucen verlieren beim Abkühlen Geschmack, deswegen immer etwas überwürzen.

3. Smoke it!

Geräucherter Pfeffer oder Paprikapulver (von Red Arrow) geben Saucen eine leichte Räuchernote.

4. Handwarm servieren

Alles nicht unmittelbar aus dem Kühlschrank, besser bei Raumtemperatur servieren.

5. Später kühl lagern

Saucen nicht direkt neben dem heißen Grill oder in der prallen Sonne stehen lassen. Nach Gebrauch kühl lagern, Pistou-Bohnensauce und Pesto schnell verbrauchen.

6. Konsistenz nach Belieben anpassen

Konsistenzen können mit Säften (Orangen- oder Apfelsaft) verdünnt werden.

7. Mörsern, mahlen, zerstoßen

Gewürze selber mörsern oder mit einer Gewürzmühle mahlen.

8. Obacht Schärfe!

Vorsicht mit Chili & Co – lieber nachwürzen. Achtung! Tomatenmarkt in der Tube ist manchmal vorgewürzt.

9. Stiele NICHT links liegen lassen

Frische Stiele von saftigen Kräutern können mit verwendet werden, z. B. von Kerbel, Koriander oder Petersilie.

10. Resteverwertung

Saucenreste später in Salaten, Suppen, Reis- oder Nudelgerichten verbrauchen.

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.