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Gut zu wissen: Warum Sie Äpfel nicht bei Zimmertemperatur lagern sollten

Der Herbst ist die Hochsaison für Äpfel. Jetzt tragen die Bäume reichlich Früchte. Aber wie lagert man Äpfel eigentlich richtig, damit sie möglichst lange genießbar bleiben?

Äpfel

Lagern Sie Äpfel nicht bei Zimmertemperatur und nicht mit anderen Obstsorten

Getty Images

Früher war das Einlagern von Winteräpfeln eine Selbstverständlichkeit. Über die Jahre ist das aus der Mode gekommen - bis jetzt. Der Trend der Selbstversorgung hat Äpfeln, die man lagern kann, zu einer kleinen Renaissance verholfen. Apfelsorten, die sich für die Lagerung eignen sind beispielsweise "Holsteiner Cox", "Cox Orange", "Gala", "Jonagold" und "Roter Boskoop".

Aber wie lagert man Äpfel eigentlich richtig? Um es vorwegzunehmen: nicht bei Raumtemperatur. Denn der Stoffwechsel läuft bei Äpfeln nach der Ernte weiter. Sie atmen Sauerstoff, dadurch verlieren sie Wasser und die Zellwand baut sich ab. Reife Äpfel verlieren zudem Vitamin C. Manche Sorten bis zu 75 Prozent. Lagern Äpfel bei 20 Grad Celsius oder mehr wird der Reifungsprozess sogar noch beschleunigt. 

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Basilikum  Dieses köstliche Kraut mag es am liebsten feucht und leicht kühl. Also versuchen Sie, es auch so zu lagern. Trockenheit und Kühlschrankkälte bekommt dem Basilikum nicht. Eine andere Möglichkeit wäre es, das Gewürz wie Blumen zu halten. Dafür müssen Sie die Pflanzenstiele an den unteren Enden abschneiden und in eine Vase stellen. Legen Sie ein Stück Frischhaltefolie locker darüber - so hält sich der Basilikum länger.

Basilikum Dieses köstliche Kraut mag es am liebsten feucht und leicht kühl. Also versuchen Sie, es auch so zu lagern. Trockenheit und Kühlschrankkälte bekommt dem Basilikum nicht. Eine andere Möglichkeit wäre es, das Gewürz wie Blumen zu halten. Dafür müssen Sie die Pflanzenstiele an den unteren Enden abschneiden und in eine Vase stellen. Legen Sie ein Stück Frischhaltefolie locker darüber - so hält sich der Basilikum länger.

So lagern Sie Äpfel richtig

Das ideale Apfellager ist kühl, frostfrei mit möglichst hoher Luftfeuchtigkeit. Beispielsweise Garagen, Keller oder Gartenhäuser (wenn sie sich bei Sonneneinstrahlung nicht stark erwärmen). Äpfel sind vor allem Leckerbissen für Nager, deshalb sollte man sie vor Tieren schützen. Wer in einem Neubauhaus lebt, hat meist Kellerräume, die eine niedrigere Luftfeuchtigkeit haben. Deshalb sind diese Räume nicht für die Lagerung geeignet. Wenn die Luft zu trocken ist, dann schrumpfen die Früchte und verlieren Feuchtigkeit. Die Schale wird dann runzelig und das Fruchtfleisch erhält eine gummiartige Konsistenz. Ein paar aufgestellte Schüsseln mit Wasser können Abhilfe schaffen.

Wer keinen geeigneten Lagerungsort hat, kann Äpfel auch im Kühlschrank lagern. Bei richtiger Aufbewahrung der Früchte bleiben diese bis zu drei Monaten frisch und gesund. Man sollte darauf achten, dass man Äpfel immer separat vom anderen Obst- oder Gemüsearten lagert. Sie strömen das Reifegas Ethylen aus, es beschleunigt auch den Reifeprozess anderer Früchte und verkürzt damit deren Haltbarkeit. 

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