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Sieben Spezialitäten: Das sollten Sie in Peru essen und trinken

Der peruanische Küche ist bei uns in Europa en vogue. Zu Recht! Denn die Spezialitäten des Landes und die Kreativität der Küchenchefs können sich sehen lassen. Was Sie auf einer Reise nach Peru unbedingt essen und trinken sollten, erfahren Sie in folgenden Bildern.

Ursprünglich war Lomo Saltado ein "Arme-Leute-Essen". Es vereint die asiatische Kochtechnik mit der lateinamerikanischen Küche. Dabei handelt es sich um geschnetzeltes Rindfleisch in einer Bratensauce mit Tomaten und Zwiebeln. Dazu isst man frittierte Kartoffelscheiben, also Pommes frites, und Reis. Dieses Gericht werden Sie auf fast jeder Speisekarte Perus finden.

Ursprünglich war Lomo Saltado ein "Arme-Leute-Essen". Es vereint die asiatische Kochtechnik mit der lateinamerikanischen Küche. Dabei handelt es sich um geschnetzeltes Rindfleisch in einer Bratensauce mit Tomaten und Zwiebeln. Dazu isst man frittierte Kartoffelscheiben, also Pommes frites, und Reis. Dieses Gericht werden Sie auf fast jeder Speisekarte Perus finden.

Der Charakter der peruanischen Küche hat sich aus jahrhundertelanger, harter bäuerlicher Arbeit im Einklang mit der Natur herausgebildet. Über 80 unterschiedliche Klimazonen bereichern die enorme Vielfalt an Nahrungsmitteln, die heute teilweise nicht mehr aus unserem alltäglichen Speiseplan wegzudenken wären: Kartoffeln, Chilis, Bohnen, Kakao, Erdnüsse, Kürbisse, Avocados, Tomaten und viele weitere Lebensmittel. Alles Produkte, die einst in Peru kultiviert wurden und unsere Küchen und Kühlschränke erobert haben.

In den letzten 500 Jahren haben sich aber auch viele Immigranten in Peru niedergelassen. Sie stammten aus Japan, China, Afrika, Spanien, Italien und der arabischen Welt. Kulturen und Einflüsse, die die peruanische Küche bis heute maßgeblich ausmachen. Aus der einfachen, bäuerlichen Küche hat sich eine neue, peruanische Küche entwickelt - dank der verschiedenen Völker. Es entstanden die heutigen Nationalgerichte Ceviche, roh marinierter Fisch, Anticuchos, Rinderherzen am Spieß oder Cuy, gegrilltes Meerschweinchen.

Der Weg zur "Neuen Anden-Küche"

Das Aufeinandertreffen der Kulturen sorgte aber auch dafür, dass komplett neue Kochstile enstehen konnten: Nikkei wird beispielsweise die Kombination aus japanischer und peruanischer Küche genannt. Mit Chifa ist die kulinarische Verbindung von Peru und China gemeint. Außerdem gibt es die kreolische Küche - eine Verschmelzung aus afrikanischer, europäischer und peruanischer Küche. In den Großstädten Perus, allen voran Lima, kann man auch in hervorragenden Trattorien essen gehen, ein Beweis für die Mischung der italienischen und peruanischen Küche. All diese Vermischungen haben schließlich zum Beginn einer neuen peruanischen Küche in den 1980er Jahren geführt. Diese kulinarische Bewegung nennt man heute die "Neue Anden-Küche". Was Sie in Peru - kulinarisch gesehen - auf keinen Fall missen dürfen, sind sieben Spezialitäten, die Sie in folgenden Bildern sehen.

Kochen mit Denise: Megatrend Ceviche - so geht das Sushi der Anden


dsw
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