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Ökotest prüft 15 Modelle: Vier Tipps, worauf Sie beim Kauf eines Wasserkochers achten müssen

Wasserkocher müssen was auszuhalten, einfach zu bedienen und vor allem sicher sein. "Ökotest" hat 15 Modelle überprüft - und gibt Tipps, woran man einen guten Wasserkocher erkennt.

Ökotest

"Ökotest": Welches Gerät kocht Wasser am besten?

Getty Images

Wasserkocher müssen vor allem eins: beständig sein. Denn die Geräte werden  mehrmals täglich für die gute Tasse Tee oder sogar zum Nudelwasserkochen benutzt. Geht einfach schneller. Aber was taugen die Geräte wirklich? "Ökotest" hat 15 Wasserkocher zwischen 12 und 80 Euro gründlich durchtesten lassen.

Das Ergebnis? Vier Wasserkocher erhalten das Gesamtergebnis "Sehr gut": AEG Perfect Morning Series (29,32 Euro), Braun ID Collection WK 5115 Water Kettle (78,99 Euro), Siemens Sensor for Senses (59,99 Euro) und Tefal Principle Select (46,99 Euro) - sie sind benutzerfreundlich und sicher, so das Urteil der Tester. AEG und Braun sind die schnellsten Kocher, in rund zweieinhalb Minuten blubbert das Wasser. Dabei gilt: je größer die Wattzahl, desto schneller kocht das Wasser. Bei Wattzahlen zwischen 1850 und 2400 brauchen die Geräte eine halbe bis eine Minute länger. 

Gut zu wissen: Darf man einmal gekochtes Wasser wieder aufkochen?

Grundlegend erfüllen alle Geräte die Sicherheitsstandards. Sie schalten sich automatisch ab, wenn man sie ohne Wasser anschaltet. Die Elektrik beurteilen die Prüfer daher als "sicher". Neun Kocher aber werden zu heiß. Ihr Gehäuse besteht aus Metall oder Glas. Vor allem der Behälter des Lidl-Modells erhitzt sich auf bis zu 97 Grad Celsius. Das kann zu Verbrennungen führen. "Ökotest" zieht deshalb Punkte ab.

Für "Ökotest" gehört zum Mindeststandard ein verdecktes Heizelement. Das erleichtert die Reinigung. Wer Komfort mag, der kann sich auch einen Wasserkocher mit Temperaturregler zulegen. Vor allem, wenn man grünen Tee bevorzugt, der unter 100 Grad Celsius aufgegossen werden sollte. Die Geräte halten Wasser auch bei Bedarf warm, was aber unnötig Strom verschwendet. "Ökotest" rät deshalb besser zur Isolierkanne.

Woran erkennt man einen guten Wasserkocher?

"Ökotest" gibt vier Tipps, worauf man beim Kauf eines Wasserkochers achten sollte:

1. Der Deckel sollte einfach per Knopfdruck am Griff zu öffnen und zu schließen sein.

2. Am Ausguß sollte ein feinmaschiger Filter hängen, der hält lästige Kalkteilchen zurück.

3. Das Heizelement sollte immer verdeckt sein, so lässt es sich besser reinigen als freiligende Heizwendel.

4. Der Behälter sollte flexibel auf einen runden Sockel stellbar sein.

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