Flucht aus Cherson Supermärkte nur für Russen, Wegegeld für Bauern und Plünderungen: So lebt es sich unter russischer Besatzung

Die Familie aus der ukrainischen Stadt Cherson hat noch Hoffnung
Die Eheleute Jelena Belobrowa und Victor Makarow und ihr Sohn Witalij Belobrow aus südukrainischen Stadt Cherson tragen noch Hoffnung in sich 
© Privat
Seit Beginn des Angriffskrieges steht die südukrainische Stadt Cherson unter russischer Kontrolle. Nun plant die Ukraine eine Gegenoffensive. Doch wie geht es den Bewohnern der Hafenstadt am Dnjepr? Ein Gespräch mit einer Familie, die jetzt große Hoffnungen in die ukrainische Armee setzt.

Die Eheleute Jelena Belobrowa und Victor Makarow harrten nach Beginn der russischen Offensive noch bis zum 14. Juli in der südukrainischen Stadt Cherson aus. Ihr Sohn Witalij Belobrow, 38, ein Abgeordneter des Stadtsowjets von Cherson, floh bereits am 24. Februar. Seitdem organisiert er von Odessa aus die humanitäre Hilfe für seine Stadt und unterstützt den Widerstand gegen die Besatzer. Der stern hat mit der Familie über ihre aktuelle Situation gesprochen.


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