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Autorin und Journalistin Teresa Bücker fordert eine 20-Stunden-Woche für alle: "Wer keine Zeit zum Nachdenken hat, dem fehlt die Macht, etwas zu verändern"

Teresa Bücker
Teresa Bücker arbeitet als Journalistin und Autorin zu gesellschaftspolitischen und feministischen Fragen der Gegenwart und Zukunft. 2022 erscheint ihr erstes Sachbuch "Alle_Zeit – eine Frage von Macht und Freiheit" im Ullstein-Verlag.
© Paula Winkler
Wir sollten alle 20 Stunden die Woche arbeiten, sagt Teresa Bücker. Bei vollem Lohn. Nur so könne Gleichberechtigung real werden. Ein Spaziergang mit ihr durch westberliner Parks und die Frage: Wie soll das gehen?

Teresa Bücker wirkt fast zierlich im Vergleich zu ihren großen Thesen, als sie ihre Wohnungstüre öffnet. Es ist 14 Uhr an diesem Mittwoch, die Herbstsonne bricht sich ihren Weg durch die Fenster im Treppenhaus. Bücker steigt nach unten, läuft draußen voran, vorbei an Häusern im Jugendstil und an Bäumen, deren Blätter sich langsam rot und gelb färben. Friedlich ist es und ruhig, Bücker wirkt ausgeglichen. Ob man nicht erst einmal eine Runde spazieren wolle? Einen Kaffee holen auf dem Weg?, fragt sie. 
 
Ist das Teil einer neuen Lebensweise? Sich Zeit nehmen, Spazierengehen?
Nein, ich habe heute im Homeoffice gearbeitet und dachte einfach, ist doch schön, mal rauszukommen.

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