Tod eines Zweijährigen
Der Junge starb durch „rohe“ Gewalt. Der Mann räumt „überschaumende Wut“ ein

  • von Stefanie Ball
Der Schatten eines Kleinkindes auf einem Bett
© d3sign / Getty Images

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Mehrere Knochenbrüche, irreparable Hirnschäden: Ein junger Mann in Trier soll dem Sohn seiner Partnerin das Leben genommen haben. Aus Überforderung – oder niedrigen Beweggründen?

Als das Foto an die Wand des Gerichtssaals geworfen wird, blickt der Angeklagte mit gesenktem Kopf auf den Tisch vor sich. Das Foto zeigt einen intubierten Jungen mit geschlossenen Augen.

Der Mann mit dem gesenkten Blick, der 22-jährige Joshua W., soll für den Tod des Zweijährigen verantwortlich sein. Der Junge war der Sohn seiner Lebensgefährtin aus einer früheren Beziehung. Der Angeklagte soll ihn so stark geschüttelt haben, dass er ins Koma fiel und nicht mehr erwachte. Mutmaßliche Todesursache: Schütteltrauma. 

Ein sachlich-medizinischer Begriff, der wohl nicht ausreicht, um der Brutalität der Tat gerecht zu werden. Darauf zumindest deuten die Details hin, die an diesem Dienstag zur Sprache kommen.