Europa League "Großartig für uns": SC-Coach Schuster hakt Niederlage ab

Ist trotz der Niederlage zum Abschluss stolz auf sein Team: SC-Coach Julian Schuster Foto: Jean-Francois Badias/AP/dpa
Ist trotz der Niederlage zum Abschluss stolz auf sein Team: SC-Coach Julian Schuster Foto
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Trotz bitterem Elfmeter-Gegentor in letzter Minute: Freiburg feiert das Achtelfinale und freut sich laut Trainer Schuster auf zwei "normale Wochen". Vier Gegner kommen infrage.

Trainer Julian Schuster vom SC Freiburg wollte sich nach dem direkten Einzug ins Achtelfinale der Europa League nicht allzu lange mit der Last-Minute-Niederlage zum Abschluss der Liga-Phase aufhalten. "Natürlich überwiegt das im Moment noch", sagte er nach dem 0:1 beim OSC Lille bei RTL+. "Auf der anderen Seite ist das schon ein großer Erfolg. Es war ein großes Ziel, sich direkt zu qualifizieren - und das muss mit ein bisschen Abstand dann auch überwiegen."

Nach fast sieben Stunden ohne Gegentor auf europäischer Bühne musste Schlussmann Noah Atubolu mal wieder hinter sich greifen. In der zweiten Minute der Nachspielzeit verwandelte Olivier Giroud einen Strafstoß zum Sieg für Lille. Das Ende der Serie nerve ihn, sagte der Torhüter. Für den SC war es die einzige Niederlage in acht Spielen in dieser Europa-League-Saison. 

Mehr Regenerationszeit

Die Breisgauer verschaffen sich durch das Abschneiden etwas mehr Regenerationszeit, ehe sie im Achtelfinale auf Brann Bergen, Dinamo Zagreb, den FC Bologna oder KRC Genk treffen könnten. Etwas mehr Gewissheit haben die Freiburger nach der Auslosung am Freitag (13.00 Uhr) in Nyon. 

"Für uns war es das Wichtigste, dass wir unter die besten Acht gekommen sind, dass wir uns dadurch eben zwei normale Wochen erspielt haben. Das kann sehr viel wert sein, weil wir im Frühling immer noch in drei Wettbewerben vertreten sind. Das ist großartig für uns, darüber sind wir sehr froh", sagte Schuster.

Bereits am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) gastiert der Sport-Club im baden-württembergischen Landesduell beim VfB Stuttgart. Nach dem 3:1-Erfolg der Freiburger im Hinspiel dürften die Schwaben ihre Gäste mit Wut im Bauch empfangen. Welche Wechsel Schuster vornehmen wird, hängt davon ab, wie seine Schützlinge die Partie in Lille verkraftet haben.

dpa

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