Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche hat nach dem 1:0 in der Fußball-Bundesliga gegen den 1. FC Heidenheim eine klare Aussage zu seiner persönlichen Zukunft vermieden. "Also erst mal bleiben wir bei den Fakten: Ich habe Vertrag bis 2028, und Spekulationen gibt's halt immer. Ich habe Vertrag bis 2028 - und daran ändert sich auch nichts", antwortete der 45-Jährige auf die Frage, ob es stimme, dass er darüber nachdenke, seinen bis Vertrag nicht zu erfüllen.
Am Freitag hatte eine turnusmäßig Aufsichtsratssitzung der Eintracht stattgefunden. Ob es auch um seine Zukunft ging, ließ Krösche offen. Die Sitzung sei jedenfalls "nichts Außergewöhnliches" gewesen.
Erst mehrmals goldenes Händchen, dann in der Kritik
Mit seiner Transferpolitik hat Kaderplaner Krösche in den vergangenen Jahren nicht nur immer wieder große Erlöse in die Eintracht-Kassen gespült, sondern den Club auch zu sportlichen Erfolgen wie der Champions-League-Teilnahme geführt.
In dieser Saison bleiben die Hessen allerdings hinter ihren eigenen Ansprüchen zurück. Die Frankfurter sind nach dem 26. Spieltag Siebter und müssen um die angepeilte Europapokal-Qualifikation bangen. Das liegt auch an Krösche, der bei seinen Transfers zuletzt nicht mehr so ein gutes Händchen bewies und dafür bei der Mitgliederversammlung Anfang des Jahres von Vorstandssprecher Axel Hellmann indirekt kritisiert worden war.