Angriffe von USA und Israel
Söder sieht Chance für Wandel im Iran

"Viel zu lange hat Iran den Nahen Osten mit brutaler Gewalt destabilisiert", sagt CSU-Chef Söder. (Archivbild) Foto: Michael Kap
"Viel zu lange hat Iran den Nahen Osten mit brutaler Gewalt destabilisiert", sagt CSU-Chef Söder. (Archivbild) Foto
© Michael Kappeler/dpa
Es seien historische Stunden im Nahen Osten, meint der CSU-Chef. Die USA und Israel greifen gemeinsam den Iran an. Was das aus Söders Sicht bedeutet.

CSU-Chef Markus Söder sieht durch die Angriffe Israels und der USA eine Chance für grundlegende politische Veränderungen im Iran. "Der entschlossene Einsatz der USA und Israels ermöglicht endlich den erhofften Wandel im Iran", schrieb Bayerns Ministerpräsident auf der Plattform X. "Nach Jahrzehnten unter der Herrschaft eines grausamen Terrorregimes bietet sich nun die Chance auf Freiheit und die Einhaltung von Menschenrechten." Er sprach von "historischen Stunden im Nahen Osten".

Man unterstütze das iranische Volk bei seinem Streben nach Selbstbestimmung, schrieb Söder weiter. Die "willkürlichen Angriffe des Regimes" auf die Staaten in der Golfregion müssten sofort enden. "Viel zu lange hat Iran den Nahen Osten mit brutaler Gewalt destabilisiert."

Am Samstagmorgen hatten die USA und Israel koordinierte Luft- und Raketenangriffe gegen Ziele im Iran begonnen, bei denen unter anderem Religionsführer und Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet wurde. Teheran reagierte seinerseits mit Angriffen auf Israel sowie auf Ziele in der Golfregion, wo es US-Militärstützpunkte gibt.

Söder auf X

dpa