Gewalttat im Landkreis Cham
Messerangriff an Haustür: Verdächtiger nach Flucht in Haft

Nach einem Messerangriff in Rimbach hat die Kriminalpolizei Regensburg die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat übernommen.
Nach einem Messerangriff in Rimbach hat die Kriminalpolizei Regensburg die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat übernommen. (Symbolbild) Foto
© Soeren Stache/dpa
Ein nächtliches Klingeln endet in Rimbach mit einer Bluttat: Ein 30-Jähriger wird beim Öffnen seiner Tür unvermittelt mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt.

Nach einer blutigen Messerattacke im oberpfälzischen Rimbach sitzt ein 35-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Wie die Polizei mitteilte, soll der Mann am späten Freitagabend bei einem 30-Jährigen geklingelt und diesen beim Öffnen der Haustür sofort angegriffen haben.

Nach der Tat flüchtete der Angreifer mit seinem Auto. Unweit des Tatorts verlor der 35-jährige Verdächtige aber die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen eine Hausmauer. Laut Polizei konnte sich der Mann selbst aus dem Wrack befreien. Er suchte daraufhin eine nahegelegene Gaststätte auf, in der ihn alarmierte Polizeikräfte wenig später festnahmen.

Das Opfer erlitt bei dem Angriff schwere Verletzungen. Den Angaben zufolge sind diese aber nicht lebensbedrohlich. Der 30-Jährige kam in ein Krankenhaus. Auch der Tatverdächtige musste medizinisch versorgt werden.

Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen übernommen. Ein Sprecher erklärte, derzeit werde von einer Beziehungstat ausgegangen. Der 35-Jährige wurde einem Haftrichter vorgeführt und dann in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

dpa