Großbrand
Brand in Turnhalle – Löscharbeiten größtenteils beendet

Das Dach der Halle stand in der Nacht komplett in Flammen. Foto: Felix Besold/NEWS5/dpa
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Rauchwolken steigen aus dem Dach einer Sporthalle auf. Feuerwehrleute sind lange damit beschäftigt, die Flammen zu löschen. Weshalb die Einsatzkräfte weiterhin vor Ort sind.

Nach dem Brand einer Nürnberger Schulsporthalle sind die Löscharbeiten größtenteils beendet. Um bei einem möglichen erneuten Aufflammen schnell eingreifen zu können, befinden sich jedoch weiterhin Einsatzkräfte zur Brandwache vor Ort, wie die Feuerwehr mitteilte. Das Dach der Halle stand in der Nacht komplett in Flammen und stürzte ein. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz. 

Das Feuer war am Freitagabend in der Turnhalle auf dem Gelände einer Grundschule ausgebrochen. Den Angaben zufolge griffen die Flammen auf die gesamte Dachkonstruktion im Inneren der Halle über. Von vier Drehleitern aus versuchten Feuerwehrleute, ein Übergreifen des Brandes auf Nachbargebäude zu verhindern. Bei dem Einsatz wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt. 

Blechverkleidung und Oberleitung herausfordernd

Die Einsatzkräfte mussten unter anderem die Blechverkleidung der Halle aufwendig abmontieren, um auch die letzten Glutnester löschen zu können. Zudem waren den Angaben nach die Oberleitungen der angrenzenden Straßenbahn herausfordernd. Zeitweise waren knapp 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Technischem Hilfswerk im Einsatz. Brandermittler der Polizei sollen nun in den kommenden Tagen die Halle inspizieren.

Gefährlicher Rauch

Bereits als die Feuerwehrleute ankamen, sollen große Rauchwolken über der Turnhalle aufgestiegen sein. Zur Sicherheit wurde die Bevölkerung über verschiedene Warn-Apps aufgefordert, Fenster sowie Türen geschlossen zu halten. Laut den Einsatzkräften drückte der giftige Rauch in die Straßen der Innenstadt. Die Feuerwehr warnte, der Rauch könne zu Atemwegsreizungen, Kreislaufproblemen oder Bewusstlosigkeit führen. Inzwischen ist die Warnung aufgehoben. 

Hilfsorganisationen forderten Schaulustige auf, das Einsatzgebiet zu verlassen. Sie gefährdeten sich selbst, behinderten die Einsatzkräfte und erschwerten die Zufahrt für Feuerwehr und Rettungsdienst.

Warum das Feuer ausbrach, blieb zunächst unklar. Ebenso konnte die Polizei die Höhe des Schadens bislang nicht beziffern.

dpa