Zwischen Augsburg und München
Fahrgäste mit Scherben bedroht - Mann greift ein

Eine Zugbegleiterin alarmierte die Bundespolizei. (Symbolbild) Foto: Sven Hoppe/dpa
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Ein Reisender, der im Sicherheitsdienst arbeitet, überwältigt einen Tatverdächtigen mit Pfefferspray. Wie kam es dazu?

Ein 46-Jähriger hat einen Mann mit Pfefferspray überwältigt, der in einem Regionalzug bei Mering (Landkreis Aichach-Friedberg) Fahrgäste mit einem Gurkenglas bedroht haben soll. Den Einsatz des Pfeffersprays wertete die Staatsanwaltschaft als Notwehr, wie die Polizei mitteilte. 

Als das Glas zerbrach, soll der 41 Jahre alte Angreifer die Scherben nach Polizeiangaben auf den 46-Jährigen gerichtet haben. Bei dem 46-Jährigen handelte es sich den Angaben nach um einen Sicherheitsmitarbeiter, der in Privatkleidung auf dem Heimweg war. Er habe die umliegenden Fahrgäste zuerst aus dem Gefahrenbereich gebracht und den Angreifer dann mit Pfefferspray abgewehrt. Eine Zugbegleiterin rief die Bundespolizei. 

Tatverdächtiger wurde von Rettungskräften versorgt

Der Tatverdächtige sei von Rettungskräften versorgt und dann aufs Revier der Bundespolizei gebracht worden. Er habe dort mehrfach mit seinem Kopf gegen die Wand und die Zellentür geschlagen. Den Angaben nach benötigte der 41-Jährige psychiatrische Hilfe und wurde in eine entsprechende Einrichtung gebracht.

dpa