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Bahnverkehr Deutlich mehr Regionalzüge ab Dezember in Brandenburg

Regionalbahn
Ein Regionalzug der Deutschen Bahn fährt durch einen Bahnhof. Foto: Jonas Walzberg/dpa/Symbolbild
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Das Angebot der Regionalzüge soll in Brandenburg von Dezember an deutlich ausgeweitet werden. So werde der wichtige Regionalexpress 1 (RE 1) dann drei Mal statt wie bisher zwei Mal pro Stunde fahren, kündigte Infrastrukturminister Guido Beermann (CDU) am Dienstag nach der Kabinettssitzung an. Von Bad Belzig werde es einen Halbstundentakt nach Potsdam und vier Mal pro Stunde solle es eine Verbindung nach Nauen geben. Der Minister hatte seinen Landesnahverkehrsplan 2023-2027 im Kabinett vorgestellt.

Das Angebot der Regionalzüge soll in Brandenburg von Dezember an deutlich ausgeweitet werden. So werde der wichtige Regionalexpress 1 (RE 1) dann drei Mal statt wie bisher zwei Mal pro Stunde fahren, kündigte Infrastrukturminister Guido Beermann (CDU) am Dienstag nach der Kabinettssitzung an. Von Bad Belzig werde es einen Halbstundentakt nach Potsdam und vier Mal pro Stunde solle es eine Verbindung nach Nauen geben. Der Minister hatte seinen Landesnahverkehrsplan 2023-2027 im Kabinett vorgestellt.

Ziel sei es, das Angebot im öffentlichen Nahverkehr auszuweiten und im Sinne der angestrebten Verkehrswende attraktiver zu machen, betonte Beermann. Daher solle es neben der Taktverdichtung höhere Qualitätsstandards bei den Zügen geben. «Mehr Schiene kostet aber auch mehr Geld», erklärte der Minister. Ohne die von der Verkehrsministerkonferenz geforderte Erhöhung der Mittel vom Bund um 1,5 Milliarden Euro in diesem Jahr und einer merklichen Erhöhung in den Folgejahren könnten nicht alle Pläne verwirklicht werden.

Ab Dezember 2024 sollen die Netze Ostbrandenburg II und die Heidekrautbahn mit Fahrzeugen ausgestattet werden, die mit Batterien beziehungsweise Brennstoffzellen betrieben werden. Ab Dezember 2026 soll es bei den Nord-Süd-Verbindungen 20 Prozent mehr Angebot geben, und die neue Direktverbindung Berlin-Stettin im Zwei-Stunden-Takt soll starten. Insgesamt werde in den kommenden Jahren das Angebot um mehr als ein Viertel gesteigert, sagte Beermann.

dpa

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