DEL-Playoffs
Abschied mit Wehmut: Noebels "würde es wieder so machen"

Die Eisbären jubeln über ihren zwölften DEL-Titel - mittendrin Marcel Noebels. Foto: Florian Wiegand/dpa
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Zwei Vorlagen im Finale, ein emotionales Adieu: Was Marcel Noebels nach dem letzten Spiel zu seiner Zukunft sagt.

Nach seiner fünften Meisterschaft in der Deutschen Eishockey Liga hat sich Marcel Noebels mit emotionalen Worten von den Eisbären Berlin verabschiedet. Der langjährige Nationalspieler wird den Hauptstadt-Club nach zwölf Jahren verlassen. 

"Für mich ist die Finalserie sehr emotional. Klar, ich wusste im Endeffekt, dass das letzte Spiel kommen wird. Nichtsdestotrotz glaube ich, hätte es für mich keinen besseren Abschied geben können", sagte Noebels nach dem 4:1-Seriengewinn gegen die Adler Mannheim. Ursprünglich habe er geplant, seine Karriere in Berlin zu beenden, meinte er. "Ich wäre natürlich gerne noch viele, viele weitere Jahre hier geblieben. Aber manchmal gibt es im Leben Sachen, die sich ändern, oder Sachen, die man nicht einplant. Aber wenn eine Tür zugeht, dann geht eine andere auf."

Weg soll nach Köln führen

Medienberichten zufolge soll sich der Stürmer, der im entscheidenden fünften Spiel beim 4:1 in Mannheim zwei Treffer vorbereitete, den Kölner Haien anschließen. Trotz des Wehmuts zog er ein klares Fazit: "Ich würde es wieder so machen."

Der Abschied falle ihm aber schwer, gestand der 34-jährige Vize-Weltmeister von 2023. "Es ist traurig, weil ich gute Freunde verliere beziehungsweise Teamkameraden", sagte Noebels, der nun die Gespräche mit Bundestrainer Harold Kreis aufnehmen und über eine Teilnahme an der WM in der Schweiz entscheiden möchte.

dpa