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Depeche Mode Musiker Martin Gore: Die Pandemie hat mich verändert

Martin Gore hat sich, wie viele andere Menschen auch, während der Corona-Pandemie zu Hause verkrochen. Der Depeche-Mode-Musiker spürt jetzt die Folgen der sozialen Isolation.

Unter Menschen zu sein fällt Depeche-Mode-Musiker Martin Gore (61) seit der Corona-Pandemie schwerer. "Ich denke, dass die Pandemie mich definitiv verändert hat, wie viele andere Menschen auch. Man war so daran gewöhnt, zu Hause zu sein und nirgendwo hinzugehen. Es ist ein bisschen wie ein Kampf, wieder in die Welt hinauszugehen, und sich wieder Menschen zu stellen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Sänger Dave Gahan und er kündigten dort das neue Depeche-Mode-Album "Memento Mori" und eine Tournee für nächstes Jahr an. Es war der erste öffentliche Auftritt nach dem Tod von Band-Mitgründer Andrew Fletcher. Dieser war im Mai überraschend im Alter von 60 Jahren gestorben.

Nach Fletchers Tod und der Pandemie habe es ihm geholfen, wieder zu arbeiten, sagte Gore. Nach der langen Zeit des Rumsitzens zu Hause hätten er und Dave einfach wieder etwas tun wollen: "Es fühlte sich gut an, tatsächlich wieder etwas zu machen."

Er habe allerdings auch manche Vorteile während der Zeit der Corona-Pandemie genossen, sagte Gore. "Es war erstaunlich, die ganze Zeit zu Hause mit meiner Familie, meiner Frau und meinen zwei kleinen Kindern zu verbringen. Sie haben mir geholfen, da durchzukommen."

Depeche Mode starten "Memento Mori World Tour" im Frühjahr in den USA

Im kommenden Jahr, und damit zum ersten Mal seit fünf Jahren, werden Gahan und Gore ab dem März 2023 wieder live auf der Bühne stehen. Die "Memento Mori Welttournee" startet am 23. März in Sacramento, Kalifornien. Auch für Deutschland sind Auftritte geplant. So stoppen Depeche Mode am 26. Mai 2023 in Leipzig, am 4. und 6. Juni in Düsseldorf, am 20. Juni in München, am 29. Juni in Frankfurt und am 7. Juli in Berlin. Alle Tourdaten listet bereits die offizielle Webseite der Band.

anb DPA

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