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Album "To The Bone": Prog-Rocker Steven Wilson will die Achtziger retten

Mit seinem neuen Album "To The Bone" will Steven Wilson ein in Verruf geratenes Jahrzehnt wieder aufpolieren. Dafür mischt er dem bewährten Prog-Rock ambitionierte Pop-Elemente bei - und macht sich schon jetzt auf Gegenwind gefasst.

Album-Cover "To The Bone" von Musiker Steven Wilson

So sieht das neue Album "To The Bone" von Steven Wilson aus

Die 80er Jahre haben bei Pop-Gourmets einen miesen Ruf. Zu seicht, zu synthetisch, zu selbstbezogen war die Musik dieser Zeit, so das weit verbreitete Urteil. Der Sänger, Songwriter und Multiinstrumentalist Steven Wilson (Porcupine Tree, No-Man, Blackfield) wird bei vielen Beispielen nicht widersprechen. Und doch ist der Brite jetzt angetreten, mit seinem neuen Soloalbum "To The Bone" die 80er zu rehabilitieren.

Oder doch zumindest das, was für ihn gut war an dieser Pop-Dekade, und das ist gar nicht so wenig. "Ich rede von Tears For Fears, Talk Talk, Depeche Mode, Peter Gabriel", sagt Wilson im Interview des Musikmagazins "Visions". "Sehr ambitionierte Musik, die als purer Pop zu genießen war. Das wollten sie so, und damit zeigten sie, dass es möglich ist, der Masse zu gefallen, ohne gleich zu verflachen."

Viele Fans von Steven Wilson werden hier stutzen. Ihr Idol, der weltweit anerkannte Erneuerer eines Progressive-Rocks der Marke Pink Floyd, Genesis oder King Crimson, als Pop-Verfechter? Keine endlos langen, komplizierten Prog-Epen mehr, sondern kompakte Songs mit verhältnismäßig simplen Strukturen? Einerseits ja, aber doch nicht so ganz. Denn "To The Bone" schlägt äußerst kompetent die Brücke zwischen beiden Welten. Und erweist sich damit als eines der spannendsten Poprock-Alben des Jahres.

"To The Bone" erinnert an alte Helden

Klar, "Permanating" sorgt mit Geradeaus-Beat und ABBA-Harmonien für Ärger bei alten Wilson-Fans. Da geht es dem 49-Jährigen aus der Nähe von London nicht anders als seinen kanadischen Kollegen Arcade Fire, die sich mit manchen Songs ihres neuen Nummer-eins-Albums "Everything Now" unverhohlen bei Agnetha, Björn, Benny und Anni-Frid bedienen.

Der Prog- und Hardrocker Wilson schätzt ABBA ebenfalls sehr: "Eine meiner Lieblingsbands. Die wurden jahrelang verlacht, dann war es plötzlich wieder okay, sie zu mögen, ja sie sogar fantastisch zu finden."

Auch das im Falsett gesungene "The Same Asylum", "Nowhere Now" und "Refuge" sind sehr soft und pop-nah geraten. Die Ballade "Pariah"
zelebriert Wilson zusammen mit Gastsängerin Ninet Tayeb, deren raue Stimme bisweilen nach Bonnie Tyler klingt. Doch dieses Lied weckt eben auch gute Erinnerungen an "Don't Give Up", das wunderschöne Duett von Peter Gabriel und Kate Bush auf dem 80er-Jahre-Meisterwerk "So" (1986).

Vor allem dieses stilprägende Gabriel-Album diente Steven Wilson als Blaupause für seinen neuen - wie immer bei ihm höchst brillanten - Sound, daneben auch "The Seeds Of Love" (1989) von Tears For Fears, "The Colour Of Spring" (1986) von Talk Talk oder "Hounds Of Love" (1985) von Kate Bush. Alles keine üblen Referenzen für eine Hinwendung zum Pop nach 30 Jahren in einer (wenn auch gar nicht so kleinen) Indie-Nische namens Prog-Rock.

Steven Wilson gibt sich handzahm

Schon mit der Kompilation "Transience" hatte Steven Wilson kürzlich - unmittelbar nach den beiden Top-drei-Platten "The Raven That Refused to Sing (And Other Stories)" (2013) und "Hand. Cannot. Erase." (2015) - ganz bewusst seine "zugänglichere Seite" gezeigt. Auf "To The Bone" setzt er diesen Weg nun fort, ohne sich über Gebühr dem Mainstream anzunähern. "Meine Musik ist wohl zu vielschichtig, um Pop zu sein", wiegelt der Brite ab.

Wer auf dem neuen Album nach eher ausufernden Wilson-Stücken sucht, wird immerhin noch einige Male fündig. So entfaltet der Titelsong seine enorme Sogwirkung über gut sechs Minuten, ähnlich wie das verschachtelte "People Who Eat Darkness". Der sinfonisch aufgeladene "Song of I" ist das stärkste von insgesamt drei Duetten, hier singt Wilson mit der Schweizerin Sophie Hunger.

"Detonation" schließlich dehnt die Spannungskurve sogar über gut neun Minuten. Mit seinen irrwitzigen Funk- und Rock-Gitarren, wummernden Bässen und hypnotischen Drums erinnert der Song sowohl an "Station To Station" (1976) von David Bowie als auch an dessen überwältigendes Abschiedswerk "Blackstar" (2016). Keine geringe Leistung für eine Platte zur Ehrenrettung eines verrufenen Pop-Jahrzehnts.

sve / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(