Ende einer langen Amtszeit
Deutsch-Israelische Gesellschaft: Wechsel an der Spitze

Der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Berlin und Brandenburg Jochen Feilcke (r) kandidiert nicht erneut. (
Der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Berlin und Brandenburg Jochen Feilcke (r) kandidiert nicht erneut. (Archivbild) Foto
© Carsten Koall/dpa
Fast drei Jahrzehnte stand er an der Spitze der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Berlin und Brandenburg. Künftig will Jochen Feilcke kürzertreten und kandidiert nicht erneut.

Der langjährige Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin und Brandenburg, Jochen Feilcke, will nicht erneut für das Amt kandidieren. Das teilte die Organisation mit. Der 83-Jährige stand fast drei Jahrzehnte an der Spitze des Vereins, der sich gegen Antisemitismus engagiert und für die Freundschaft mit Israel wirbt.

Feilcke hatte das Amt 1999 vom ehemaligen Regierenden Bürgermeister Klaus Schütz (SPD) übernommen. Seine Entscheidung aufzuhören, begründete Feilcke im Mitgliedermagazin "Schalom" damit, er halte nach 27 Jahren die Zeit für einen Wechsel für gekommen. 

Feilcke will einen Nachfolger vorschlagen

Er werde bei der Mitgliederversammlung am 23. Juni einen Vorschlag für seine Nachfolge machen, kündigte er an. "Ich verabschiede mich in großer Dankbarkeit für das Erreichte und für unendlich viele Freundschaften mit treuen Freunden Israels."

In der Amtszeit des ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten stieg die Zahl der Mitglieder der Organisation in der Region den Angaben zufolge von wenigen Hundert auf fast 1.700. Die DIG Berlin wurde vor rund 60 Jahren gegründet und später um die Mitglieder aus Brandenburg erweitert.

dpa