Giftige Raupen
Erneuter Hubschrauber-Einsatz gegen Eichenprozessionsspinner

Im Landkreis Prignitz hebt ein Hubschrauber mit Spritzmittel im Einsatz gegen den Eichenprozessionsspinner ab. Foto: Bernd Atzen
Im Landkreis Prignitz hebt ein Hubschrauber mit Spritzmittel im Einsatz gegen den Eichenprozessionsspinner ab. Foto
© Bernd Atzenroth/Landkreis Prigitz/dpa

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Er verursacht Atemnot und Hautausschlag durch winzige Haare: Der Eichenprozessionsspinner breitet sich aus. Die Prignitz geht mehrere Tage per Hubschrauber gegen die giftigen Raupen vor.

Der Hubschrauber-Einsatz gegen den Eichenprozessionsspinner in der Prignitz soll nach einer Zwangspause wegen des Wetters heute beendet werden. Es komme aber darauf an, dass die Witterung mitspiele, sagte ein Sprecher des Landkreises am Mittwochnachmittag. 

Am Mittwoch wurde die Bekämpfung aus der Luft wegen des Regens und der Wolken ausgesetzt, weil die Hubschrauber-Piloten nicht fliegen konnten.

Vom Startplatz Eldenburg beim Amt Lenzen-Elbtalaue und von dem Örtchen Reetz aus soll ein Helikopter im Tiefflug nun erneut ein Mittel gegen die giftigen Raupen ausbringen. Er fliegt nah über die Bäume, um sie möglichst flächendeckend mit einer wässrigen Lösung zu besprühen. 

Einsatz an Straßen geht nach Pfingsten weiter

Zudem wird der Eichenprozessionsspinner vom Boden aus bekämpft. Entlang von Kreisstraßen soll der Einsatz nach Pfingsten noch weitergehen, so der Landkreis-Sprecher. 

Die Raupen des Nachtfalters können durch ihre Brennhaare bei Menschen starke allergische Reaktionen, Hautreizungen und Atembeschwerden auslösen. In der Prignitz hat sich der tückische Schmetterling stark ausgebreitet, so dass der Landkreis erstmals seit Jahren wieder verstärkt auf die Bekämpfung aus der Luft setzt.

dpa