Glatteis Unfallkrankenhaus wegen Glätte "am Anschlag"

Schnee und Eis auf nicht geräumten Gehwegen können zu gefährlichen Rutschbahnen werden. Foto: Lilli Fšörter/dpa
Schnee und Eis auf nicht geräumten Gehwegen können zu gefährlichen Rutschbahnen werden. Foto
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Knochenbrüche und Platzwunden - im Unfallkrankenhaus Berlin herrscht Hochbetrieb. Die Sprecherin der Klinik hat eine Bitte.

Im Berliner Unfallkrankenhaus werden zurzeit zahlreiche Menschen nach Glatteis-Unfällen behandelt. Seit Tagen kämen Menschen mit Knochenbrüchen, Platzwunden am Kopf oder Schädelhirntraumata in die Rettungsstelle, sagte Sprecherin Angela Kijewski. "Es gibt lange Warteschlangen, wir können nur empfehlen, jedes Risiko zu meiden." Sie empfehle, Spikes an den Schuhen zu befestigen, das sorge für einen besseren Halt.

"Passen sie auch auf ihre Nachbarn auf oder fragen sie, ob sie für ältere Menschen Dinge besorgen können, um ihnen den Weg zu ersparen", so die Bitte der Sprecherin. 

Charité spricht von leichtem Anstieg der Patientenzahlen 

Nicht nur wegen der Glätte, auch wegen Silvester und den zahlreichen Bölleropfern habe das Krankenhaus seit Tagen alle Hände voll zu tun. "Wir sind am Anschlag", sagte Kijewski. Zum Glück gebe es am Unfallkrankenhaus eine Notdienstpraxis für Erwachsene der Kassenärztlichen Vereinigung, die sich um weniger schwer verletzte Menschen kümmere. 

Nach Angaben von Charité-Sprecher Markus Heggen gab es in den Notaufnahmen der Universitätsmedizin in den vergangenen Tagen nur einen leichten Anstieg der Patientenzahlen aufgrund von Stürzen. "Im Gegensatz zur Glätte nach Weihnachten sind viele Menschen offenbar gut informiert und vorsichtiger. Wir rechnen dennoch mit Verletzten, die nun infolge der kommenden ungemütlichen Witterung versorgt werden müssen." Die Mitarbeitenden der Notaufnahmen der Charité hätten eine langjährige Erfahrung mit solchen Situationen, die Personalplanung orientiere sich daran.

dpa

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