Die erste von drei Aufgaben haben die Füchse Berlin auf ihrem Weg zum ersehnten Champions-League-Platz beim 41:38-Auswärtssieg beim ThSV Eisenach gemeistert. „Kein perfektes Spiel, aber das ist egal. Wir sind absolut zufrieden mit den zwei Punkten“, sagte Trainer Nicolej Krickau am Freitagabend.
Denn aus den letzten beiden Partien gegen die MT Melsungen und die SG Flensburg-Handewitt dürfte nun ein Sieg genügen, um Platz zwei und damit die direkte Qualifikation für die Königsklasse zu sichern. Die Berliner liegen zwei Punkte vor dem direkten Verfolger Flensburg und haben zudem die um 59 Tore bessere Torbilanz, die bei Punktgleichheit den Ausschlag geben würde.
Hitze setzte Füchsen zu
Doch für den noch benötigten letzten Sieg werden sich die Füchse in der Defensive steigern müssen. Gegen Eisenach zeigte diese sich zu oft viel zu löchrig. Allein in der zweiten Hälfte kassierten die Berliner 24 Tore. „Das ist viel zu viel. Wir haben den Torhütern keine Hilfe geben können“, sagte Rechtsaußen Leo Prantner.
Vielleicht hatten die Füchse aber auch mit der hitzigen Atmosphäre in der Halle zu kämpfen – denn die war nahezu tropisch. „Das haben wir vielleicht nicht hinbekommen. Wir hatten keine Kraft zum Zurücklaufen, und vielleicht lag das an der Hitze“, sagte Krickau. Als Ausrede wollte der Däne das aber nicht gelten lassen. „Ist ja für Eisenach genauso. Das ist für uns kein Thema und keine Entschuldigung“, sagte er.