Klima Grünen-Politikerin Lübcke startet Wetterballon in Lindenberg

Der Wetterballon soll in über 30 Kilometern Höhe Wetterdaten sammeln. Foto: Patrick Pleul/dpa
Der Wetterballon soll in über 30 Kilometern Höhe Wetterdaten sammeln. Foto
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Die grüne Bundestagsabgeordnete Andrea Lübcke besucht Institutionen, die zum Wetter forschen. Im Wettermuseum Lindenberg war sie beim Start eines Ballons dabei.

Im Beisein der Bundestagsabgeordneten Andrea Lübcke (Grüne) ist am Wettermuseum in Lindenberg ein Ballon gestartet. Die an den Wetterballon gekoppelte Sonde soll in einer Höhe von mehr als 30 Kilometern Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Wind messen, wie es in einer Mitteilung der Politikerin hieß. Die Daten fließen demnach unmittelbar in das globale Wetterdatennetz ein und tragen zu der zentralen Grundlage für Wettervorhersagen und Klimamodelle bei.

Lübcke übernahm im vergangenen Jahr das Mandat als Bundestagsabgeordnete von Annalena Baerbock. Sie ist Mitglied im Ausschuss für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung und besucht zurzeit Institutionen, die zum Wetter forschen. Baerbock wurde im Juni 2025 zur Präsidentin der UN-Generalversammlung gewählt.

Neue Latte für den Klimazaun

Bei dem Besuch in dem Wettermuseum in der Gemeinde Tauche wurde eine neue Zaunlatte an dem Klimazaun des Museums angebracht, auf der die in Lindenberg gemessene Durchschnittstemperatur des Jahres 2025 angezeigt wird. Mit einer Jahresmitteltemperatur von 10,6 Grad liegt auch das Jahr 2025 nach Angaben des Museums – nach dem Rekordjahr 2024 – weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. 

Das Museum ist laut Lübcke das bundesweit einzige Museum für Meteorologie und Aerologie. Bereits 1905 begann dort die systematische Beobachtung der Atmosphäre. Das Museum gibt es seit 2006.

dpa

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