Clubawards 2025 "Hafenklang" als bester Musikclub Hamburgs ausgezeichnet

Über 600 Gäste waren bei der Preisverleihung dabei. (Symbolbild) Foto: Marcus Brandt/dpa
Über 600 Gäste waren bei der Preisverleihung dabei. (Symbolbild) Foto
© Marcus Brandt/dpa
Publikumsliebling, Nachwuchsförderung, Sonderpreise: Der Clubaward 2025 ehrt Hamburgs vielfältige Musikszene. Wer sich über Preise freuen darf und was die Auszeichnungen für die Szene bedeuten.

Bei der Verleihung des Clubaward 2025 in Hamburg-Altona hat das Clubkombinat Hamburg den Liveclub "Hafenklang" zum besten Club des Jahres 2025 gekürt. Der Club räumt sogar doppelt ab: "Hafenklang" wurde auch für die beste Nachwuchsförderung geehrt. Als Lieblingsclub wählte das Publikum beim Online-Voting den Metal-Underground-Club "Bambi Galore" aus Billstedt.

Weitere Auszeichnungen gingen unter anderem an HAYAT.Sounds (Beste Veranstalter), an das Klangkosmos Festival im "Knust" (Bestes Konzert des Jahres) sowie an den Verein Pastanaga für die beste Clubnacht auf der "MS Stubnitz". Der Preis für das beste Festival ging an das "klein, aber fein 2025: Aalfest - am Aalhaus", während "Turtur" als bester neuer Club ausgezeichnet wurde.

Der Sonderpreis ging an das Frauenmusikzentrum Hamburg, der Ehrenpreis an die Journalistin und Moderatorin Birgit Reuther. Die Millerntor Gallery wurde von einer Fachjury als beste Initiative in der Kategorie "Zukunft feiern" ausgezeichnet.

Clubaward zum fünfzehnten Mal vergeben

Die Vorsitzende des Clubkombinat Hamburg, Anna Lafrentz, sagte: "Clubs sind eine zentrale kulturelle Infrastruktur und machen Hamburg zu einem der wichtigsten Livemusik-Hotspots Deutschlands." Gleichzeitig stehe die Szene weiterhin vor existenziellen Herausforderungen.

Der Clubaward wurde in diesem Jahr zum 15. Mal vergeben. Die Preise sind mit jeweils 1.000 Euro dotiert und werden von der Behörde für Kultur und Medien gefördert. Zudem kam beim solidarischen Ticketing-System "ClubEuro" erneut eine sechsstellige Summe zur Unterstützung der Hamburger Clubkultur zusammen.

Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda würdigte die Clubkultur als wichtigen Teil des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt. Hamburgs Clubs stünden für Vielfalt, Teilhabe und eine klare Haltung gegen Diskriminierung, hieß es. Mit dem Clubaward wolle die Stadt die Szene auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten unterstützen.

dpa