Gestrandeter Buckelwal
Hoffnung für gestrandeten Wal: Steigende Pegel erwartet

Helfen steigende Pegel dem Buckelwal? Foto: Marcus Brandt/dpa
Helfen steigende Pegel dem Buckelwal? Foto
© Marcus Brandt/dpa
Mehr Wasser, neue Hoffnung: Steigende Pegel könnten dem gestrandeten Wal vor Timmendorfer Strand helfen. Doch der letzte Saugbagger-Versuch blieb bisher erfolglos.

Wieder höhere Wasserstände in der Lübecker Bucht könnten dem vor Timmendorfer Strand auf Grund liegenden Buckelwal in den kommenden Tagen helfen. "Durch den Westwind sind die Wasserstände in der Lübecker Bucht seit Dienstag im Bereich von bis zu 30 Zentimetern unter Normalhöhennull (NHN) leicht erniedrigt", sagte der Ozeanograph Xaver Lange vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Rostock der Deutschen Presse-Agentur.

"Verschiedene Modellprognosen gehen davon aus, dass die Wasserstände am Donnerstag im Tagesverlauf wieder steigen werden und in der Nacht zu Freitag und Freitag im Tagesverlauf Werte von bis zu 20 Zentimeter bis 30 Zentimeter über NHN erreichen", sagte Lange.

Der Buckelwal war Montagmorgen auf der Sandbank entdeckt worden. Am Dienstag war ein Rettungsversuch mit einem kleinen Saugbagger gescheitert. Auch Versuche, mit Polizeibooten Wellen zu machen, damit sich der Wal freischwimmen kann, brachten nichts. Um den Wal nicht weiter zu stressen, waren die Versuche dann zunächst abgebrochen worden. Doch auch die Hoffnung, dass sich das Tier mit dem Hochwasser in der Nacht zu Dienstag freischwimmen kann, erfüllte sich nicht.

dpa