Der Hafenlogistiker HHLA hat im ersten Quartal 2026 weniger Container umgeschlagen als im Vorjahresquartal. Neben geopolitischen Spannungen beeinträchtigte insbesondere ein starker Wintereinbruch die Geschäftsentwicklung, wie aus der Quartalsmitteilung der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hervorgeht. So sei die Abfertigung an den Hamburger Containerterminals zeitweise nur eingeschränkt möglich gewesen. Im Bahnbereich führten demnach Streckensperrungen, eingefrorene Weichen und weitere Störungen zu Ausfällen und Verzögerungen.
An den drei Hamburger Containerterminals lag der Umschlag mit 1,374 Millionen Standardcontainern um 6,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau von 1,472 Millionen. Neben den Terminals in Hamburg betreibt die HHLA weitere Terminals im Ausland, die deutlich weniger Container als die Hamburger umschlagen. An den Containerterminals der HHLA insgesamt ging der Umschlag um 5,3 Prozent von 1,544 Millionen auf 1,462 Millionen Standardcontainer zurück.
Gewinn geht zurück
Der Gewinn vor Zinsen und Steuern lag den Angaben zufolge vor allem infolge der witterungsbedingten Belastungen mit 30,5 Millionen Euro um 6,3 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum (32,5 Mio. Euro). Nach Steuern und nach dem Abzug der Anteile anderer Gesellschafter schrumpfte der Gewinn um 89,1 Prozent - von 7,9 Millionen Euro auf 0,9 Millionen Euro. Der Konzernumsatz stieg um 3,5 Prozent auf 450,9 Millionen Euro.
Den Ausblick auf das Geschäftsjahrjahr 2026 sieht die HHLA bestätigt: In den ersten drei Monaten seien grundsätzlich keine neuen Ereignisse von wesentlicher Bedeutung eingetreten, die zu einer Anpassung der mit dem Geschäftsbericht 2025 veröffentlichten Erwartung an den Geschäftsverlauf 2026 führen.