Trotz enttäuschter Gesichter sieht Hamburgs Bürgerschaftspräsidentin Veit im klaren Olympia-Votum einen Gewinn für die Demokratie und spricht von einer eindeutigen Botschaft.
Trotz des Neins der Hamburgerinnen und Hamburger zu der auch von ihr unterstützten Olympia-Bewerbung sieht Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit auch positive Aspekte des Referendums. „Nun ist die Botschaft klar: Hamburg soll sich nicht bewerben“, sagte sie. Auch wenn es viele enttäuschte Gesichter gebe, sei es gut gewesen, die Bürgerinnen und Bürger entscheiden zu lassen.
„Ohne diese Befragung hätte das Parlament vermutlich für die Bewerbung gestimmt, und Senat und Bürgerschaft hätten womöglich zehn Jahre oder länger gegen die Wünsche der Mehrheit regiert“, sagt Veit. „Demokratie ist, den Willen des Volkes umzusetzen und nicht den Willen der jeweiligen Regierung.“ Das Ergebnis sei eindeutig. „Nachgekartet wird nicht.“