Krebsvorsorge
Hautkrebs-Screening wird im Norden nur mäßig genutzt

Dei AOK in Schleswig-Holstein ruft dazu auf, die Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchungen zu nutzen. (Symbolbild) Foto: picture al
Dei AOK in Schleswig-Holstein ruft dazu auf, die Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchungen zu nutzen. (Symbolbild) Foto
© picture alliance / Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Krebsfrüherkennung erhöht die Heilungschancen. Dennoch nehmen viele Menschen Angebote nicht wahr - auch beim Hautkrebs-Screening. Es gibt Unterschiede bei Geschlecht und Alter.

Weniger als ein Drittel der gesetzlich Versicherten in Schleswig-Holstein geht zur Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung. 2023 nutzten 29,7 Prozent der gesetzlich Versicherten ab 35 Jahren die Untersuchung, wie aus dem aktuellen Arztreport der Krankenkasse Barmer hervorgeht. "Das Hautkrebs-Screening ist ein wichtiges Instrument, um Hautkrebs früh zu erkennen und erfolgreich zu behandeln", so die Landesgeschäftsführerin der Barmer in Schleswig-Holstein, Anneke Riehl.

In der Altersgruppe der 35- bis 39-Jährigen nehmen den Zahlen zufolge 23,2 Prozent der Frauen am Screening teil, bei den Männern sind es nur 15,7 Prozent. In höheren Altersgruppen kehrt sich das Verhältnis um. 34,9 Prozent der Männer zwischen 80 und 84 Jahren nehmen teil, verglichen mit 31,9 Prozent der Frauen. Der Arztreport zeige außerdem, dass Menschen mit höherer Bildung das Screening häufiger nutzen.

dpa