Piloten und Flugbegleiter
20 Abflüge am Hamburger Flughafen gestrichen

Der Streik hat auch Auswirkungen auf den Betrieb am Hamburger Flughafen. Foto: Hannes P. Albert/dpa
Der Streik hat auch Auswirkungen auf den Betrieb am Hamburger Flughafen. Foto
© Hannes P. Albert/dpa
Kabinenpersonal und Piloten der Lufthansa streiken ganztägig. Das hat auch Auswirkungen auf Hamburg.

Die Crewstreiks bei der Lufthansa haben am Hamburger Flughafen bis Mittag zu 20 gestrichenen Abflügen geführt. Das geht aus der eigenen Übersicht des Hamburger Flughafens hervor. Nach dem derzeitigen Stand sollen einzelne Lufthansa-Maschinen abheben können. 

Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo hatte zu einem Warnstreik aufgerufen und die Pilotenvereinigung Cockpit zu einem Streik. Ufo will mit der befristeten Arbeitsniederlegung Verhandlungen zu Tarifverträgen erzwingen. Die Piloten streiken für höhere Arbeitgeberbeiträge zu Betriebs- und Übergangsrenten. 

Im Lufthansa-Konzern nicht von der Arbeitsniederlegung betroffen sind nach Ankündigung die ausländischen Gesellschaften Swiss, Austrian, Ita und Brussels Airlines und die Töchter Eurowings und Discover.

Der Lufthansa-Konzern und der Hamburger Flughafen hatten vorab Ausfälle erwartet. Die Lufthansa verbindet Hamburg eng mit den internationalen Drehkreuzen Frankfurt und München, über die viele Passagiere weiterreisen.

Die Lufthansa kündigte an, Kunden - wenn möglich - umzubuchen. Innerdeutsch reisende Gäste können alternativ die Deutsche Bahn nutzen. Die Lufthansa geht nach eigenen Angaben davon aus, von Freitag an wieder einen weitgehend normalen Flugplan anbieten zu können, wie es hieß.

dpa