Arbeitsmarkt Arbeitsminister plädieren für Reform der Arbeitsvermittlung

Die Arbeitsministerkonferenz will den rechtlichen Anspruch auf Beratung durch private Arbeitsvermittler ausweiten. (Symbolbild)
Die Arbeitsministerkonferenz will den rechtlichen Anspruch auf Beratung durch private Arbeitsvermittler ausweiten. (Symbolbild) Foto
© Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Wie können Jobsuchende schneller in eine neue Stelle vermittelt werden? Die Arbeitsministerkonferenz macht dazu Vorschläge.

Die Arbeits- und Sozialministerkonferenz der Länder macht sich für eine Reform der Arbeitsverwaltung stark, um Jobsuchende schneller und reibungsloser in eine neue Stelle zu vermitteln. Die Ministerinnen und Minister sowie Senatorinnen und Senatoren fordern unter anderem den Bund auf, per Gesetz dafür zu sorgen, dass mehr Unternehmen ihre offenen Stellen auch melden, teilte das hessische Arbeits- und Sozialministerium mit. 

Einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung von 2024 zufolge habe die Quote damals nur rund 40 Prozent betragen. Zudem müsse der rechtliche Anspruch auf Beratung durch private Arbeitsvermittler ausgeweitet werden.

"Während qualifizierte Fach- und Arbeitskräfte in vielen Bereichen händeringend gesucht werden, geraten Unternehmen anderer Branchen unter wirtschaftlichen Druck und bauen Stellen ab", erklärte Hessens Arbeitsministerin Heike Hofmann (SPD). "Für die Stabilität unseres Gemeinwesens ist sozialversicherungspflichtige Beschäftigung eine entscheidende Voraussetzung." Hessen führt derzeit den Vorsitz der Arbeits- und Sozialministerkonferenz.

dpa