Fußball-Bundesliga Neuer Eintracht-Coach will "Stil und Identität kreieren"

Der neue Eintracht-Trainer Albert Riera nimmt am Montag seine Arbeit in Frankfurt auf. (Archibild) Foto: Ludek Perina/Zuma Press
Der neue Eintracht-Trainer Albert Riera nimmt am Montag seine Arbeit in Frankfurt auf. (Archibild) Foto
© Ludek Perina/Zuma Press/dpa
Der neue Trainer von Eintracht Frankfurt hat seine Arbeit aufgenommen. Albert Riera garantiert schon mal, dass er mehr Spiele mit der Eintracht gewinnt als verliert.

Der neue Trainer Albert Riera wird bei Eintracht Frankfurt mit der Mannschaft "etwas Wunderschönes kreieren, da bin ich mir sicher." Dies sagte der 43 Jahre alte Spanier nach seiner Vertragsunterschrift beim kriselnden hessischen Bundesligisten im Club-TV. Riera wird bei einer Pressekonferenz am Dienstag (14.30 Uhr) offiziell vorgestellt.

"Ich werde nicht nach Zeit fragen, als Trainer hast du diese Zeit nicht. Du willst das nächste Spiel gewinnen. Wir wollen einen Stil, eine Identität kreieren. Wir wollen, dass die Fans stolz darauf sind, wie wir Fußball spielen", kündigte Riera vor seinem Debüt am Freitag (20.30 Uhr) bei Union Berlin an. "Natürlich werden wir auch Spiele verlieren. Aber ich kann garantieren, dass wir mehr Spiele gewinnen als verlieren."

Der Nachfolger von Dino Toppmöller möchte zuerst ein Vertrauensverhältnis zu den zuletzt erfolglosen Profis der Eintracht aufbauen. Er hatte nach seinem Abschied von NK Celje in Slowenien seine Arbeit am Main aufgenommen.  

Riera, der einen Vertrag bis 2028 erhält, hatte zuvor der "Bild" gesagt: "Beim ersten Treffen geht es nicht um Taktik. Es geht um den Menschen, die Gruppe, Disziplin, Regeln. Sich in die Augen zu schauen, einander zu vertrauen." Es sei wichtig, "den Spielern Vertrauen zu schenken. Danach erkläre ich ihnen, wie wir verteidigen und was ich in der Offensive erwarte."

Riera möchte Spielern etwas beibringen

Beim 1:3 gegen Bayer Leverkusen am Samstag hatte noch einmal Interimstrainer Dennis Schmitt die Mannschaft betreut. Durch die Heimniederlage mit erneut drei Gegentoren beträgt der Rückstand der Hessen auf einen Europapokal-Startplatz bereits acht Punkte. Aus der Champions League ist Frankfurt nach der Ligaphase ausgeschieden.

Riera will die Spieler nun besser machen. Dies habe er als Profi selbst von einem Trainer erwartet. "Es ist egal, ob ein Trainer hübsch oder hässlich ist, groß oder klein. Wichtig ist: Mach mich besser. Bring mir was bei. Und genau das ist in meinem Kopf: Wie mache ich die Spieler, die ich jetzt haben werde, besser?" erklärte der frühere spanische Nationalspieler.

In seinem letzten Spiel mit NK Celje gab es für den Spitzenreiter am Sonntag nach turbulentem Spielverlauf ein 3:3 beim Tabellendritten NK Maribor. Celje hat zehn Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger FC Koper.

dpa