Handball-European-League
Melsungen muss im Europapokal in die Playoffs

Nach seinem Bundesliga-Comeback steht Aaron Mensing auch im Europapokal im Melsunger Kader (Archivbild). Foto: Marco Wolf/dpa
Nach seinem Bundesliga-Comeback steht Aaron Mensing auch im Europapokal im Melsunger Kader (Archivbild). Foto
© Marco Wolf/dpa
MT Melsungen hat in der European League das letzte Gruppenspiel verloren und muss nachsitzen. In den Playoffs geht es gegen ein dänisches Team.

Die Handballer der MT Melsungen haben den direkten Einzug ins Viertelfinale der European League verpasst. Die Nordhessen verloren im abschließenden Hauptrundenspiel gegen Vardar Skopje aus Nordmazedonien mit 25:34 (12:17). Für den Bundesligisten war es die dritte Pleite nacheinander, wodurch er als Gruppenzweiter nun in die Playoffs muss. Bester Werfer war Florian Drosten mit sechs Toren.

Trainer Roberto Garcia Parrondo verzichtete im Vergleich zum Wetzlar-Spiel am vergangenen Wochenende auf sieben Stammspieler. So zog sich erneut der 41-jährige Co-Trainer Isaias Villaplana Guardiola ein Trikot über. Entsprechend holprig begannen die Gastgeber gegen den Champions-League-Sieger von 2017 und 2019. Bereits nach zehn Minuten musste der MT-Coach beim Stand von 1:6 eine Auszeit nehmen. Die fruchtete, denn Melsungen warf sechs Treffer nacheinander.

Nach Fehlstart erneut Schwächephase 

Doch es folgte eine weitere Schwächephase. Im Angriff ließ die MT viel liegen und nahm sich unvorbereitete Würfe. Mit einem 12:17 ging es in die Pause. Danach änderte sich wenig. Melsungen lief permanent einem konstant hohen Rückstand hinterher. Die Chance auf eine Wende bestand nie. 

Am 31. März und 7. April muss der Bundesligist nun in den Playoffs um den Einzug ins Viertelfinale antreten. Gegner ist der Fredericia Handboldklub aus Dänemark. Bei einem Erfolg geht es am 28. April und 5. Mai im Viertelfinale weiter.

dpa