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Handball: Magdeburg schiebt sich auf Platz zwei

Der SC Magdeburg hat sich mit einem überzeugenden Auswärtssieg in den Kreis der Verfolger des THW Kiel gespielt. In Hüttenberg gewann der Tabellen-Zweite klar mit 33:22 und überholte damit die Füchse Berlin. Einen Rückschlag einstecken mussten hingegen die Rhein-Neckar Löwen, die nur remis spielten.

Der SC Magdeburg führt in der Bundesliga ein Verfolger-Trio von Spitzenreiter THW Kiel an. Der einstige Champions-League-Sieger gewann bei Aufsteiger TV Hüttenberg mit 33:22 (15:16) und verbesserte sich damit auf Platz zwei vor den punktgleichen Füchsen Berlin und der SG Flensburg- Handewitt.

Die Norddeutschen bezwangen die HSG Wetzlar mit 36:30 (18:15) und sind nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz Vierter. Für ein weiteres Achtungszeichen sorgte die MT Melsungen. Die Hessen erkämpften sich bei den Rhein-Neckar Löwen ein 30:30 (15:17) und sind mit 9:3 Punkten Sechster.

Magdeburg dreht spät auf

Magdeburg sorgte erst in der zweiten Halbzeit für klare Verhältnisse beim engagierten Aufsteiger Hüttenberg. Beim 22:18 (45.) hatte das Team des neuen Co-Bundestrainers Frank Carstens erstmals einen Vier-Tore-Vorsprung. Anschließend setzte sich Magdeburg auch dank der sieben Treffer von Rückraumspieler Ales Pajovic deutlich ab.

Bei den Flensburgern setzten vor 5814 Zuschauern in der heimischen Campushalle vor allem Holger Glandorf mit zehn und Anders Eggert mit acht Treffern die Akzente. Wetzlar hatte in Kari Kris Kristjansson (7) seinen besten Werfer.

Börge Lund entriss der MT Melsungen mit seinem einzigen Treffer des Spiels elf Sekunden vor Schluss zum 30:30 den möglichen Sieg. Bester Torschütze für die einmal mehr enttäuschenden Löwen war Uwe Gensheimer (8/4). Bei Melsungen trafen Alexandros Vasilakis, Grigoris Sanikis und Michael Allendorf je sechsmal.

sportal.de / sportal

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