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Handball: HSV lässt Federn, Flensburg profitiert

Die SG Flensburg-Handewitt ist der große Gewinner des 30. Spieltags der HBL und festigte mit einem klaren Heimsieg den zweiten Platz. Dabei profitierte Flensburg von der Niederlage des HSV in Melsungen und der Pleite der Füchse Berlin bei den Rhein-Neckar Löwen.

Der entthronte deutsche Handball-Meister HSV Hamburg muss um seine Champions-League-Teilnahme zittern. Einen Tag nach dem vorzeitigen Titelgewinn des THW Kiel kassierten die Hamburger bei MT Melsungen mit 29:30 (17:16) die siebte Saisonniederlage.

Dadurch bleibt das Team von Trainer Martin Schwalb Vierter und hat nur noch einen Punkt Vorsprung auf die Rhein-Neckar Löwen, die sich im Topspiel mit 31:29 (15:14) gegen den Tabellendritten Füchse Berlin durchsetzten.

Zweiter bleibt die SG Flensburg-Handewitt durch einen 37:27 (14:12)-Heimerfolg gegen den Abstiegskandidaten TV Hüttenberg. Die Flensburger Außenspieler Anders Eggert (10/5) und Lasse Svan Hansen (9) waren die überragenden Akteure.

Eine überraschende 23:25 (12:13)-Niederlage erlitt EHF-Cup-Finalist Frisch Auf Göppingen beim TSV Hannover-Burgdorf. Der VfL Gummersbach, Europacup-Finalist im Pokalsieger-Wettbewerb, gewann beim Bergischen HC mit 29:26 (15:13).

Gelungene Rache am HSV für Per Sandström

Der HSV Hamburg scheiterte in der packenden Partie in Melsungen vorrangig an seiner schlechten Chancenverwertung. Vor allem Melsungens Torhüter Per Sandström, der vor dieser Saison bei den Hamburgern ausgemustert worden war, brachte den HSV unter anderem mit vier gehaltenen Siebenmetern zur Verzweiflung.

Den Treffer zum möglichen Ausgleich in der Schlusssekunde durch Marcin Lijewski erkannten die Schiedsrichter nicht an. Felix Danner (11) warf die meisten Tore für Melsungen. Blazenko Lackovic traf achtmal für die Hamburger, bei denen Guillaume Gille in der 47. Minute nach drei Zeitstrafen Rot sah.

sportal.de / sportal

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