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News des Tages: 44-Millionen-Eurojackpot geht nach Bayern und Ungarn

Erdogan unterzeichnet umstrittene Verfassungsreform +++ Böhmermanns Erdogan-Gedicht bleibt teilweise verboten +++ Nächste Entscheidung gegen Trump +++ Grindwale in Neuseeland angespült +++ Die Nachrichten des Tages im Ticker.

Das Eurojackpot-Studio im finnischen Helsinki: Hier wurde der hessische Gewinner ermittelt

Das Eurojackpot-Studio im finnischen Helsinki: Die Hälfte der 44 Millionen Euro geht nach Bayern

Die Nachrichten des Tages im Ticker.

+++ 23.39 Uhr: 17 Tote bei Massenpanik in Fußballstadion in Angola +++

Bei einer Massenpanik in einem Fußballstadion im Norden Angolas sind nach Medienberichten 17 Menschen ums Leben gekommen. Hunderte weitere Menschen seien verletzt worden, meldete der Sender BBC unter Berufung auf Behördenangaben. Zu der Panik sei es gekommen, als Fans die Tore gestürmt hätten, nachdem sie keinen Zutritt bekommen hätten. Einige seien gestürzt und erstickt. Auf dem Programm stand ein Spiel der ersten Liga zwischen den Teams Santa Rita de Cassia und Libolo.

+++ 22.21 Uhr: 44-Millionen-Eurojackpot geht nach Bayern und Ungarn +++

Der Eurojackpot ist geknackt, zwei Gewinner aus Bayern und Ungarn teilen sich 44 Millionen Euro. Die Zahlen 13, 23, 31, 42 und 44 sowie die beiden Eurozahlen 2 und 5 seien in Helsinki gezogen worden, teilte WestLotto mit. In der zweiten Gewinnklasse gebe es drei Gewinner, die sich über jeweils etwa 568.000 Euro freuen könnten. Sie kommen den Angaben zufolge aus Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Finnland.

In der Gewinnklasse drei habe es drei Treffer gegeben: Jeweils gut 200.000 Euro gehen laut WestLotto nach Bayern, Hessen und Finnland. Mitmachen beim Eurojackpot können Spieler aus 17 europäischen Ländern. Die Wahrscheinlichkeit auf den Hauptgewinn liegt bei 1 zu 95 Millionen. Dazu müssen 5 aus 50 sowie 2 aus 10 Zahlen richtig getippt werden.

+++ 20.14 Uhr: Piëch will nicht vor Abgas-Untersuchungsausschuss aussagen +++

Der frühere Volkswagen-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch will nicht vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages zru VW-Abgasaffäre aussagen. Dies teilte Piëch über seinen Anwalt mit. Seine Auskünfte in einem Anhörungsgespräch mit der von VW beauftragten Anwaltskanzlei seien "allein an die Adresse der Fragesteller (...) bzw. der vernehmenden Staatsanwälte gerichtet" gewesen. "Herr Prof. Dr. Piёch denkt nicht daran, das, was als angebliche Inhalte der Vernehmungen kolportiert wird, seinerseits öffentlich zu kommentieren." Aus diesem Grund werde er "auf das Angebot einer öffentlichen Anhörung vor einem Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages" nicht eingehen. Piёch habe "das volle Vertrauen in den Aufklärungswillen der Staatsanwaltschaft Braunschweig".

Piëch hatte laut Medienberichten Anschuldigungen gegen mehrere aktuelle Aufsichtsräte erhoben. So sollen unter anderem Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Betriebsratschef Bernd Osterloh bereits Anfang März 2015 von Hinweisen auf Abgas-Manipulationen in den USA erfahren haben - und damit viel früher als bisher bekannt. Der Skandal war dann Mitte September 2015 öffentlich geworden. Der VW-Aufsichtsrat sowie Weil und Osterloh auch persönlich hatten die Vorwürfe scharf zurückgewiesen. Die Behauptungen seien unwahr.

+++ 19.51 Uhr: Dutzende Morde während Polizei-Streiks in brasilianischem Bundesstaat +++

Seit einer Woche streikt die Polizei im brasilianischen Bundesstaat Espírito Santo, mindestens 121 Morde sind in dieser Zeit geschehen. Zudem gab es hunderte Überfälle und Autodiebstähle, wie das Portal "O Globo" berichtete. Die Polizisten fordern höhere Gehälter. Gegen etwa 700 von ihnen sollen Strafverfahren wegen Rebellion eingeleitet werden, sagte der für öffentliche Sicherheit in dem Bundesstaat zuständige Sekretär André Garcia. Seit Tagen sind viele Schulen und Banken geschlossen, es kam zu Hamsterkäufen. Den beteiligten Polizisten können Haftstrafen von bis zu 20 Jahren drohen. Die Hauptstadt Vitória, 520 Kilometer nordöstlich von Rio, gleicht ab den Abendstunden wegen der Gefahr von Morden und Überfällen einer Geisterstadt. Weil das Gesetz einen Polizei-Streik verbietet, hatten Familienangehörige die Kasernen mehrerer Einheiten der Policía Militar blockiert, um einen Einsatz zu verhindern.

+++ 19.37 Uhr: Trump will Streit um Einreiseverbot weiter vor Gericht austragen +++

US-Präsident Donald Trump hat seine Absicht bekräftigt, den Streit um das von ihm erlassene Einreiseverbot weiter juristisch auszutragen. Man werde damit fortfahren, durch die gerichtlichen Instanzen zu gehen, sagte er bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe in Washington. Er habe keinen Zweifel daran, dass seine Regierung den Fall gewinnen werde, fügte Trump hinzu. Ein Berufungsgericht in San Francisco hatte in der Nacht zum Freitag den Antrag der US-Regierung abgelehnt, Trumps umstrittenes Einreiseverbot für Menschen aus sieben islamisch geprägten Ländern wieder in Kraft zu setzen. Menschen aus den betroffenen Staaten können damit weiterhin in die USA einreisen. Die US-Regierung hat nun die Möglichkeit, in dem Fall den Supreme Court - das Oberste Gericht der USA - anzurufen.

+++ 19.14 Uhr: Chinesischer Kampfjet bedrängt US-Flugzeug über Südchinesischem Meer +++

Ein chinesisches Kampfflugzeug hat nach US-Angaben über dem Südchinesischen Meer einen Aufklärungsjet der US-Luftwaffe bedrängt. Das chinesische Flugzeug habe sich am Mittwoch der US-Maschine auf 300 Meter genähert, was als "gefährliches" Manöver einzustufen sei, erklärte das US-Pazifikkommando. Washington sei wegen des Vorfalls über diplomatische und militärische Kanäle mit Peking in Kontakt getreten. Den US-Angaben zufolge war das Flugzeug "auf einer Routinemission gemäß internationalen Regeln" unterwegs gewesen. Der Vorfall habe sich nahe dem Scarborough-Riff ereignet, das sowohl China als auch die Philippinen für sich beanspruchen.

+++ 18.25 Uhr: Tausende demonstrieren gegen AfD-Empfang in Münster +++

Mehrere tausend Menschen haben in Münster gegen einen Neujahrsempfang der AfD demonstriert. Geschäftsleute am zentralen Prinzipalmarkt löschten als Zeichen des Protests nach und nach die Lichter in ihren Schaufenstern. Auch am Historischen Rathaus wurde die Beleuchtung ausgeschaltet. Der AfD-Kreisverband Münster hat in den Festsaal des Rathauses eingeladen. Erwartet wurde auch Parteichefin Frauke Petry. Kirchen, Gewerkschaften, der Integrationsrat und Kulturgruppen organisierten den Protest.

+++ 17.45 Uhr: Angriffe auf Schulen geplant: 16-Jährige in Dänemark angeklagt +++

In Dänemark ist gegen eine 16-Jährige Anklage wegen Terrorismus erhoben worden, weil sie Angriffe auf zwei Schulen geplant haben soll. Darunter sei eine jüdische Privatschule in der Hauptstadt Kopenhagen gewesen. Die Jugendliche hatte seit Januar 2016 in Untersuchungshaft gesessen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte die Jugendliche versucht, Sprengstoff herzustellen. Ihre Pläne seien fortgeschritten gewesen. Ab April muss sich die 16-Jährige vor Gericht verantworten. Bei einer Verurteilung drohen ihr mindestens vier Jahre Gefängnis.

+++ 17.26 Uhr: Untreuer Ehemann macht Uber für Scheidung verantwortlich und will Schadenersatz +++

Ein untreuer Ehemann hat in Frankreich den Fahrdienstanbieter Uber auf 45 Millionen Euro Schadenersatz verklagt, weil er ihn für das Zerbrechen seiner Ehe verantwortlich macht. "Mein Mandant wurde Opfer eines Programmierfehlers in einer App", sagte Anwalt David-André Darmon der Nachrichtenagentur AFP. Dies habe seinem "Privatleben" geschadet. Laut Tageszeitung "Le Figaro" verlangt der Mann stolze 45 Millionen Euro Schadenersatz von Uber. Demnach hatte der Geschäftsmann sich mit dem iPhone seiner Ehefrau in sein Uber-Benutzerkonto eingeloggt und einen Wagen bestellt. Er meldete sich dann zwar ab. Die Ehefrau soll aber wegen eines technischen Fehlers weiter Benachrichtigungen von seinem Konto erhalten haben - und damit Informationen über seine Fahrten. So kam bei ihr der Verdacht auf, dass sie von ihrem Ehemann betrogen wurde. Die Ehe ging in die Brüche. Der Mann zog nun vor ein Gericht der südfranzösischen Stadt Grasse. Sein Anwalt wollte gegenüber AFP keine Angaben zum geforderten Schadenersatz machen. Uber wollte den konkreten Fall nicht kommentieren.

+++ 17.04 Uhr: Hauptbahnhof Gera nach Bombendrohung gesperrt +++

Wegen einer Bombendrohung hat die Polizei den Geraer Hauptbahnhof am Nachmittag für mehr als drei Stunden gesperrt. Die Folge waren Zugausfälle und Verspätungen. Zudem mussten Reisende auf Busse umsteigen. Viele Menschen harrten zeitweise mit ihrem Gepäck in der Kälte vor dem Bahnhof aus. Erst gegen 15.30 Uhr kam Entwarnung, und die Züge konnten wieder rollen. 

+++ 16.48 Uhr: Neuer Höchststand bei Angriffen auf Moscheen in 2016 +++

Die Zahl der Angriffe auf Moscheen in Deutschland hat einem Pressebericht zufolge im vergangenen Jahr einen Höchststand erreicht: 2016 gab es insgesamt 91  solche Straftaten, wie bild.de unter Berufung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Abgeordneten Monika Lazar berichtete. Die Zahl der Angriffe ist dem Bericht zufolge im Vergleich zum bisherigen Höchststand von 2015 um ein Fünftel gestiegen. Am häufigsten seien Nordrhein-Westfalen mit 21 Fällen und Niedersachsen mit 15 Fällen betroffen gewesen. Danach folgten Sachsen und Baden-Württemberg mit je neun Fällen. In nur zwei Fällen seien die Täter ermittelt worden. Die in ihrer Partei für Strategien gegen Rechtsextremismus zuständige Monika Lazar sagte zu "Bild": "Die Islamfeindlichkeit wächst und zeigt sich in fortlaufenden Angriffen auf Moscheen."

+++ 16.44 Uhr: Toter Wolf mit Bisswunden im Spreewald entdeckt +++

Ein toter Wolf mit Bissverletzungen ist auf einer Wiese im Spreewald entdeckt worden. Der Kadaver wurde am Dienstag bei Pretschen geborgen, wie das Landesamt für Umwelt in Potsdam mitteilte. Möglicherweise habe der zehn Monate alte Jungwolf ein fremdes Revier betreten und sei dort von einem anderen Wolf angegriffen worden. Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin habe genetisches Material aus den Bisswunden des Kadavers entnommen. Die Untersuchung werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

+++ 16.28 Uhr: Drei Männer nach Schuss auf Autofahrer in Köln festgenommen +++

Im Fall eines auf einer Straße in Köln angeschossenen Autofahrers hat die Polizei drei Männer festgenommen. Die Verdächtigen sollen die Tat vom 15. Januar gemeinsam geplant haben, wie die Polizei mitteilte. Der 45-Jährige, ein ehemaliger Geschäftspartner des Opfers, soll das Verbrechen demnach in Auftrag gegeben haben. Die beiden anderen Festgenommenen stehen im Verdacht, die Tat ausgeführt zu haben. Der 41-jährige Autofahrer war auf offener Straße im Kölner Stadtteil Kalk von einer Kugel getroffen worden, die auf die geschlossene Scheibe der Fahrertür seines Wagens abgefeuert worden war.

+++ 16.13 Uhr: Mann erwürgt Frau - Urteil: lebenslang +++

Sieben Monate nach dem Fund einer Frauenleiche in einem Park in Herne ist ein Mann aus Gelsenkirchen wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der 36-Jährige hatte gestanden, im vergangenen Sommer eine zwei Jahre ältere Frau vergewaltigt und anschließend erwürgt zu haben. Es war eine Nacht im Juli, als der Angeklagte an einem Herner Kiosk auf sein späteres Opfer traf. Man war sich offenbar sympathisch, verbrachte die folgenden Stunden zusammen - bei jeder Menge Wodka. Die letzte Flasche wurde um 01.18 Uhr an einer Tankstelle gekauft. Kurze Zeit später ist es laut Urteil in einem nahen Park zu ersten sexuellen Übergriffen des Angeklagten gekommen.

+++ 16.10 Uhr: 360 Kilogramm Kokain an zwei englischen Stränden gefunden +++

Etwa 360 Kilogramm Kokain im Wert von knapp 60 Millionen Euro sind an zwei englischen Stränden gefunden worden. Wie die britische Behörde zur Kriminalitätsbekämpfung (NCA) am Freitag mitteilte, wurden zuerst Kokain-Päckchen am Strand von Hopton gefunden, der nicht weit entfernt vom Hafen Great Yarmouth in der östlichen Grafschaft Norfolk liegt. Am Freitagmorgen seien ein paar Kilometer nördlich davon weitere Kokain-Säckchen am Strand von Caister-on-Sea entdeckt worden. Das Kokain habe einen Straßenverkaufswert von fast 50 Millionen Pfund (58,6 Millionen Euro), teilte die NCA mit. Die Polizei gehe nun der Frage nach, wo die Drogenpäckchen herkommen.

+++ 16.08 Uhr: Erdogan verknüpft Referendum über Präsidialsystem mit Todesstrafe +++

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan hat eine Zustimmung zu seinem Präsidialsystem bei einer Volksabstimmung am 16. April mit der Todesstrafe verknüpft. "So Gott will, wird der 16. April ein Signal für diese Sache sein", sagte Erdogan zu Rufen nach der Wiedereinführung der Todesstrafe. "Das Ende derer, die meinen Soldaten, meinen Polizisten, meinen Dorfschützer, meinen Bürger zum Märtyrer machen ist genau, wie Ihr sagt, die Todesstrafe." Der Präsident fügte hinzu: "Wie könnten wir das Blut meines Soldaten, meines Polizisten ungerächt lassen? Deshalb "Ja" am 16 April." Erdogan verkündete den 16. April als Termin für das Referendum über das Präsidialsystem, nachdem er kurz zuvor den Entwurf der vom Parlament bereits verabschiedeten Verfassungsänderung unterzeichnet hatte. Damit würde die Abstimmung vor dem Auslaufen des Ausnahmezustands stattfinden, der bislang bis zum 19. April gilt.

+++ 15.56 Uhr: 82 Jahre alter Autofahrer legt filmreifen Kettenunfall hin +++

Autos gerammt, Roller durch die Luft geschleudert und einen Baum gefällt: Wie durch ein Wunder hat ein 82 Jahre alter Mann einen spektakulären Autounfall in Augsburg unverletzt überstanden. Wie die Polizei mitteilte, wollte der Mann tags zuvor auf einem Parkplatz rückwärts ausparken, als er aus noch ungeklärter Ursache auf dem Gaspedal hängen blieb und dieses durchdrückte. "Da das Lenkrad noch eingeschlagen war, begann sich das Fahrzeug mit immenser Geschwindigkeit zu drehen und driftete ohne Kontrolle über den Parkplatz", hieß es im Polizeibericht. Der Wagen rammte mehrfach zwei geparkte Autos und knallte derart gegen einen abgestellten Roller, dass dieser zehn Meter durch die Luft auf eine Wiese geschleudert wurde. Erst ein vier Meter hoher Baum stoppte die Unfallfahrt des 82-Jährigen. Der Baum wurde durch den Aufprall entwurzelt und stürzte um. Verletzt wurde bei dem filmreifen Unfall niemand. Der Schaden wird auf 16.000 Euro geschätzt.

+++ 15.45 Uhr: Mann wirft Molotow-Cocktail in U-Bahn in Hongkong - 15 Verletzte +++

Ein Mann hat in Hongkong einen Molotow-Cocktail in eine voll besetzte U-Bahn geworfen, das Feuer verletzte 15 Menschen. Zwei Opfer seien lebensgefährlich, sechs schwer verletzt worden, berichtete der Radiosender RTHK. Der Täter sei bei dem Feuer ebenfalls verletzt worden. Er habe sich mit der benzingefüllten Flasche selbst in Brand gesteckt. "Ein Mann versuchte, einen angezündeten Molotow-Cocktail an Bord eines überfüllten Zuges zu werfen, als er den Bahnsteig der Station Tsim Sha Tsui erreichte, und er fing Feuer", zitierte die "South China Morning Post" eine Polizeiquelle. Videos im Internet zeigten Flammen in einem U-Bahn-Wagen und einen Mann, der auf dem Bahnsteig lag und dessen Kleidung brannte.

+++ 15.24 Uhr: Umfrage: Zwei Drittel wollen Merkel nicht mehr als Kanzlerin +++

Zwei Drittel der Deutschen wünschen sich einer Umfrage zufolge ein neues Gesicht im Kanzleramt. Auf die Frage des Instituts YouGov im Auftrag der "Huffington Post", ob es nach zwölf Jahren mit Angela Merkel als Bundeskanzlerin "Zeit für einen Wechsel" sei, antworteten 42 Prozent der Befragten mit "auf jeden Fall", weitere 22 Prozent mit "eher ja". Nur acht Prozent wollen demnach "auf keinen Fall" einen neuen Kanzler oder eine neue Kanzlerin. Fast die Hälfte (47 Prozent) der Deutschen glaubt zudem, dass der große Zuspruch für SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz bis zur Bundestagswahl am 24. September anhalten wird.


+++ 14.53 Uhr: US-Mutterkonzern will vollständige Kontrolle über Disneyland Paris übernehmen +++

Angesichts der massiven Finanzschwierigkeiten des Freizeitparks Disneyland Paris will der US-Mutterkonzern wieder die komplette Kontrolle übernehmen. The Disney Company plant deswegen, alle in Fremdbesitz befindlichen Aktien des Parkbetreibers Euro Disney aufzukaufen, wie ein Unternehmenssprecher sagte. Der US-Konzern besitzt bereits knapp 77 Prozent der Anteile seiner Tochter. Auf dem vor 25 Jahren eröffneten Freizeitpark vor den Toren der französischen Hauptstadt lasten Schulden von mehr als einer Milliarde Euro. Die Zahl der Besucher ist in der Folge der Pariser Anschläge deutlich zurückgegangen. Im Geschäftsjahr 2015/2016 verbuchte der Park einen Rekordverlust von 705 Millionen Euro.

+++ 13.37 Uhr: Jugendliche waren 45-mal mit Auto der Eltern auf Beutezug +++

Über ein Jahr lang sind zwei 15 und 16 Jahre alte Jugendliche mit dem Auto ihrer Eltern und wechselnden Komplizen auf Einbruchs- und Diebestour in Hildesheim und Umgebung gewesen. Den Verdächtigen werden 45 Taten zur Last gelegt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Bei den Einbrüchen hatten es die geständigen Jugendlichen vorwiegend auf Alkohol, Zigaretten und Süßigkeiten abgesehen. Sie sollen Beute im Gesamtwert von mehr als 37.000 Euro gemacht haben. Damit das elterliche Auto nicht identifiziert werden konnte, brachten die Jugendlichen gestohlene Kennzeichen an dem Pkw an.

+++ 13.19 Uhr: Baden-Württemberg will nach Freiburger Mord Datenaustausch verbessern +++

Vier Monate nach dem Mord an einer Freiburger Studentin fordert Baden-Württemberg einen besseren europaweiten Austausch über Daten von Straftätern. Die Studentin war vergewaltigt und getötet worden. Der mutmaßliche Täter, ein Flüchtling aus Afghanistan, soll schon 2013 eine Gewalttat an einer jungen Frau auf der griechischen Insel Korfu begangen haben. Die deutschen Behörden wussten nichts von der kriminellen Vorgeschichte. Solche Fällen mangelnden Datenaustauschs sollen nach dem Antrag, den Baden-Württemberg in den Bundesrat einbrachte, vermieden werden. Dazu soll das zentrale europäische Strafregisterinformationssystem (ECRIS) erweitert werden. Bereits heute könnten Behörden zwar auf das Strafregister anderer EU-Mitgliedstaaten zurückgreifen, sagte Baden-Württembergs Justizminister Guido Wolf. Aber auf Informationen über Verurteilungen von Angehörigen anderer Staaten stießen sie mit einer ECRIS-Abfrage nicht, sagte Wolf. Das müsse sich ändern.

+++ 13.07 Uhr: Hundertfaches Hunde-Leid - Bewährungsstrafen für Züchterinnen +++

Weit mehr als 200 kleine Hunde in erbärmlichem Zustand - das Amtsgericht Moers hat deshalb am Freitag zwei Tierzüchterinnen vom Niederrhein wegen Tierquälerei bestraft. Eine 67-jährige Frau wurde zu zehn Monaten Haft verurteilt und ihre Tochter zu sechs Monaten, beide auf Bewährung, wie das Amtsgericht Wesel mitteilte. Das Leid der Rassehunde, vor allem Malteser, sei erheblich gewesen, stellte das Gericht nach Angaben einer Sprecherin fest. 233 der 275 Tiere in der Zucht in Schermbeck bei Wesel seien krank gewesen. Durch das verdreckte und verfilzte Fell hätten sich die kleinen Hunde kaum noch bewegen können, daneben litten die Tiere an Tumorerkrankungen, Augenentzündungen oder konnten wegen des entzündeten Zahnfleisches nicht fressen, stellten die Richter fest. Zugelassen war der Zuchtbetrieb nur für 80 Tiere. Die Frauen hätten sich um eine professionelle Versorgung der Tiere kümmern müssen, stellte das Gericht nach Angaben der Sprecherin fest. Zu der Situation war es nach Angaben der Frauen durch eine Krankheit der Mutter gekommen. Danach seien sie überfordert gewesen. 

+++ 12.55 Uhr: DFB-Kontrollausschuss will Dortmunder Südtribüne sperren +++

Borussia Dortmund muss nach den Zuschauer-Vorkommnissen beim Bundesligaspiel gegen RB Leipzig harte Strafen befürchten. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) fordert die Sperrung der Stadion-Südtribüne in einer Erstligapartie und 100.000 Euro Strafe. Einen entsprechenden Antrag hat das Gremium dem BVB zugestellt, wie der DFB mitteilte.

"Eine derartige Verunglimpfung und Diffamierung von einzelnen Personen und Vereinen durch Transparente und Schmähgesänge ist nicht hinnehmbar und muss konsequent sanktioniert werden", sagte Anton Nachreiner als Vorsitzender des DFB-Kontrollausschusses zum Antrag seines Gremiums. BVB-Anhänger hatten RB-Leipzig-Offizielle und den Verein insgesamt auf Spruchbändern und mit Gesängen massiv beleidigt und diffamiert. Zudem waren vor dem Spiel Gäste-Fans mit Gegenständen, unter anderem mit Steinen, beworfen worden. Es hatte zehn Verletzte gegeben. Diese Ausschreitungen werden nicht vom DFB sanktioniert, da sie sich außerhalb des Stadions zugetragen haben 

+++ 12.21 Uhr: Baden-Württemberg: Polizei soll mehr DNA-Spuren auswerten dürfen +++

Die Polizei soll nach dem Willen von Baden-Württemberg und Bayern bei Ermittlungen nach schweren Straftaten auch Augen-, Haarfarbe und Hauttyp per DNA untersuchen dürfen. Das sieht ein von Bayern unterstützter Gesetzesantrag von Baden-Württemberg vor, der zur weiteren Beratung in den Bundesrat eingebracht wurde. Südwest-Justizminister Guido Wolf sagte, so könne der Kreis von Verdächtigen etwa nach einem Mord schneller eingegrenzt werden. Solche mittlerweile auswertbaren DNA-Spuren außer Acht zu lassen, stoße bei der Bevölkerung nicht auf Verständnis. Unschuldige könnten dadurch nicht zu Unrecht verurteilt werden, weil für eine Verurteilung am Ende das individuelle DNA-Profil stimmen müsse.

+++ 11.39 Uhr: Zweiter Prozess um Lohfink: Gericht bestätigt Schuldspruch +++

In der Revision des Models Gina-Lisa Lohfink um falsche Verdächtigungen hat das Berliner Kammergericht eine Aufhebung des Schuldspruchs abgewiesen. Die Höhe der Geldstrafe müsse jedoch neu festgelegt werden, urteilte das Gericht am Freitag. Lohfink war zur Verhandlung gekommen und hatte den Gerichtssaal ohne Kommentar betreten. Über die Höhe der Tagessätze muss nun eine andere Abteilung des Amtsgerichts neu verhandeln.

Die 30-jährige Lohfink war im vergangenen August vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro verurteilt worden. Sie hatte behauptet, im Juni 2012 von zwei Männern vergewaltigt worden zu sein. Dafür sah das Gericht keine Hinweise. Laut Urteil hatte Lohfink bewusst gelogen, der Sex mit beiden Männern sei einvernehmlich gewesen. Der Prozess hatte deutschlandweit Aufsehen erregt und polarisiert. Die einen sahen das Model als Vorkämpferin für die Rechte von Frauen, andere vermuteten eine inszenierte Tränenshow. Im Revisionsprozess wurden keine neuen Beweise erhoben und keine Zeugen gehört. Das Urteil wurde nur auf Rechtsfehler untersucht. Die Generalstaatsanwaltschaft hatte beantragt, die Geldstrafe aufzuheben, der Schuldspruch solle aber bleiben.

+++ 10.50 Uhr: Erdogan unterzeichnet umstrittene Verfassungsreform zum Ausbau seiner Macht +++

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die umstrittene Verfassungsreform zur Einführung eines Präsidialsystems unterzeichnet. Mit seiner Unterschrift bestätigte Erdogan die Verfassungsänderung, wie das türkische Fernsehen am Freitag berichtete. Die Bevölkerung soll bei einem Referendum Mitte April endgültig über den Entwurf entscheiden. Die Reform war am vergangenen Wochenende trotz des Widerstands der Opposition mit den Stimmen der regierenden AKP und der ultrarechten MHP vom Parlament beschlossen worden. Mit der Einführung des Präsidialsystems wird die Macht des Staatschefs deutlich ausgeweitet, der bisher in der Türkei eine vorwiegend repräsentative Funktion hat. Der Posten des Ministerpräsidenten wird abgeschafft, der Präsident soll die Leitung der Regierung übernehmen.

+++ 10.42 Uhr: US-Luftangriffe in Afghanistan sollen viele Zivilisten getötet haben +++

Die USA sollen nach afghanischen Angaben mit Luftangriffen auf radikalislamische Taliban in der Südprovinz Helmand auch viele Zivilisten getötet und verletzt haben. In der Nacht zum Freitag hätten US-Streitkräfte in drei Dörfern im Bezirk Sangin mindestens 19 Menschen getötet und etwa 20 verletzt, sagte ein Stammesältester, Hadschi Saifuddin Sanginwal. "So weit ich weiß, haben sie im Dorf Tschinari das Haus von Hadschi Fida Mohammed beschossen und zehn Mitglieder seiner Familie getötet, darunter Frauen und Kinder", sagte Sanginwal. Ein Mitglied des Bezirksrats von Sangin, Hadschi Mohammad Daud, bestätigte die Luftangriffe. Seines Wissens seien etwa 23 Menschen getötet worden. Er wisse von toten Zivilisten, aber nicht, ob nicht auch Taliban unter den Opfern waren. Provinzsprecher Omar Swak wies die Berichte zurück. Die Luftangriffe, an denen auch die afghanische Luftwaffe beteiligt gewesen sei, hätten sich auf Gegenden ohne zivile Gebäude konzentriert, sagte er. Ein Sprecher der US-Streitkräfte war zunächst nicht zu erreichen. 

+++ 10.30 Uhr: Lkw mit Material zur Herstellung von einer Milliarde Ecstasy-Pillen entdeckt +++

Sensationsfund in den Niederlanden: In einem an einer Landstraße parkenden Lastwagen hat die Polizei das Material für rund eine Milliarde Ecstasy-Pillen entdeckt. Vermutlich habe der Lkw mitsamt Anhänger als Lager für ein Ecstasy-Labor gedient, erklärte die Polizei im südwestlichen Rilland an der Grenze zu Belgien am Freitag. Im Inneren des Fahrzeugs fanden die Beamten etwa einhundert Wasserstoffflaschen, 15 Tonnen Natronlauge und 3000 Liter weiterer Mittel wie Methylamin und Aceton. Die Stoffe haben den Angaben zufolge einen Wert von mehreren hundert Millionen Euro. Ob Verdächtige festgenommen wurden, wurde nicht mitgeteilt. Die Polizei leitete Ermittlungen ein, um die Herkunft des Materials sowie den Bestimmungsort ausfindig zu machen. Angemeldet war der Lastwagen in den Niederlanden.

+++ 9.50 Uhr: Böhmermanns Gedicht bleibt teilweise verboten +++

 Im zivilen Rechtsstreit um das Schmähgedicht des Satirikers Jan Böhmermann über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hat das Hamburger Landgericht seine frühere Eilentscheidung bestätigt. Es bleibe Böhmermann verboten, strittige Passagen mit sexuelle Bezug und sonstigen Schmähungen zu wiederholen, entschied das Gericht in der Hansestadt. Sonstige harmlose Passagen sind laut der Entscheidung im Hauptsacheverfahren weiter nicht verboten.

+++ 9.15 Uhr: Hamburg will nach Urteil zur Elbvertiefung binnen Monaten handeln +++

Hamburg will die Pläne zur Vertiefung der Elbe zügig nachbessern. Das sei eher eine Frage von Monaten als von Jahren, sagte Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) in dem Sender NDR 90,3. Die Elbvertiefung sei von entscheidender Bedeutung, nicht nur für die Hamburger, sondern für die gesamte deutsche Wirtschaft. "Deshalb werden wir uns bemühen, in möglichst kurzer Zeit und da spreche ich nicht von Jahren sondern Monaten - die Dinge auf den Weg zu bringen." Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom Donnerstag hält Horch die Auflagen des Gerichts für überschaubar. Der Schutz einer seltenen Pflanze, ein neues Ausgleichsgebiet - das sei zu schaffen, sagte Horch. Die Elbe soll so ausgebaut werden, dass künftig Containerriesen mit einem Tiefgang bis zu 13,50 Meter unabhängig von der Flut und bis zu 14,50 Meter auf der Flutwelle den Hamburger Hafen erreichen können. Gegen die Elbvertiefung hatten die Umweltschutzverbände BUND und Nabu geklagt.

+++ 8.57 Uhr: Diäten der Bundestagsabgeordneten steigen laut Pressebericht im Sommer auf 9542 Euro +++

Die Diäten der Bundestagsabgeordneten steigen laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung ab Juli um 215 Euro auf 9542 Euro. Das Plus ergebe sich aus vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zur Entwicklung der Löhne, berichtete das Blatt am Freitag. Denn der sogenannte Nominallohnindex, der nach dem neuen Diätengesetz maßgeblich für die automatische Anpassung sei, sei um 2,3 Prozent gestiegen.

Auch die ehemaligen Abgeordneten bekommen dem Bericht zufolge mehr Geld. Die Pensionen erhöhen sich demnach ebenfalls um 2,3 Prozent. Für ein Jahr im Bundestag erhalte ein Parlamentarier 239 Euro Pension, nach einer Legislaturperiode seien es 954 Euro. Die Höchstpension nach 27 Jahren im Parlament steige von 6296 auf 6441 Euro im Monat.

+++ 8.30 Uhr: Hinweise auf IS-Profil: SEK-Einsatz in Gifhorn +++

Nach Hinweisen auf eine Nähe zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in einem Facebook-Profil hat eine Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei in der Nacht zum Freitag im niedersächsischen Gifhorn die Wohnung eines 41-jährigen Mannes gestürmt. Er ließ sich widerstandslos festnehmen, wie die Polizei mitteilte. Erste Vernehmungen und Durchsuchungen ergaben demnach aber keine Bezüge zu islamistischen Kreisen, nicht einmal zum Islam. Waffen wurden ebenfalls nicht gefunden. Auslöser für den Einsatz waren laut Polizei Hinweise auf ein Facebook-Profil "mit eindeutigen Bezügen" zum IS. Auf der Seite sei auch ein Mensch mit einer Pistole dargestellt gewesen. Eine inhaltliche Bewertung durch die Ermittler habe schließlich zu dem Ergebnis geführt, dass der Profilinhaber "möglicherweise zeitnah" einen Anschlag planen könne. 

+++ 7.40 Uhr: Haftbefehl gegen Perus Ex-Präsidenten +++

Wegen Korruptionsvorwürfen im Odebrecht-Skandal wird Perus Ex-Präsident Alejandro Toledo jetzt mit einem internationalen Haftbefehl gesucht. Ein peruanischer Richter erließ am Donnerstag (Ortszeit) Haftbefehl gegen Toledo. Der Richter ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft an, umgehend Toldedos Aufenthaltsort ausfindig zu machen, ihn festzunehmen und für 18 Monate in Untersuchungshaft zu nehmen. Dem Ex-Staatschef wird vorgeworfen, 20 Millionen Dollar (18,6 Millionen Euro) Bestechungsgelder angenommen zu haben. Die Korruptionsvorwürfe stehen im Zusammenhang mit dem Skandal um den brasilianischen Baukonzern Odebrecht, der sich mittels Schmiergeldern Aufträge gesichert haben soll. Odebrecht steht auch im Fokus der Korruptionsaffäre um den staatlichen brasilianischen Ölkonzern Petrobras, der derzeit das Nachbarland erschüttert.

+++ 6 Uhr: Lkw verunglückt - 1800 Puten müssen umsteigen +++

Beim Unfall eines Transporters mit 1800 lebendigen Puten auf der Autobahn 7 in Hessen ist der Fahrer des Lastwagens schwer verletzt worden. Der Transporter raste nach Polizeiangaben auf dem Abschnitt zwischen Melsungen und Guxhagen in einen Pannen-Absicherungswagen, der einen anderen Lastwagen mit Reifenpanne absicherte. Um den verunglückten Tiertransporter abzuschleppen, müssen die Puten in ein Ersatzfahrzeug umgeladen werden. Wie lange das dauern wird, war zunächst unklar. Die Strecke in Richtung Kassel wurde zum Teil gesperrt. 

+++ 4.40 Uhr: Kleine Billigflieger wachsen am schnellsten +++

Auf dem deutschen Luftverkehrsmarkt legen in diesem Sommer die kleinen Billigflieger am stärksten zu. Nach vorläufigen Auswertungen der Flugpläne durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) steigert die ungarische Wizz als viertgrößter Anbieter die Zahl ihrer voraussichtlichen Starts im Monat Juli um 28,5 Prozent auf 919. Sie ist vor allem an kleineren Flughäfen wie Friedrichshafen oder Memmingen präsent. Auch die isländische Wow Air legt mit 25,8 Prozent kräftig zu, zählt aber erst 83 Starts in dem Monat. Deutlich schneller als der ebenfalls expandierende Marktführer Eurowings wächst die irische Ryanair, die vor allem an den Flughäfen Berlin, Nürnberg und Hamburg zusätzliche Flüge anbietet. Die Zahl der Juli-Starts beim zweitgrößten Anbieter soll der DLR zufolge um 21,9 Prozent auf 4634 anwachsen.


+++ 3.40 Uhr: Piëch soll vor Abgas-Untersuchungsausschuss aussagen +++

Die Vorwürfe von Ferdinand Piëch gegen den ehemaligen VW-Vorstandschef Martin Winterkorn und Aufsichtsratsmitglieder in der Abgasaffäre haben laut einem Medienbericht auch für den früheren Volkswagen-Aufsichtsratschef Konsequenzen. Die Fraktionen von Grünen und Linken wollen Piëch nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe) vor den zuständigen Ausschuss des Bundestages zitieren. Die Grünen hätten am Donnerstag mit Zustimmung der Linken einen entsprechenden "Beweisantrag" auf den Weg gebracht, schreibt das Blatt.

+++ 3.30 Uhr: Mehr als 400 Grindwale in Neuseeland verendet +++

An der Küste Neuseelands sind mehrere hundert Grindwale gestrandet. Die Tiere wurden am Freitag in Farewell Spit entdeckt, einem einsamen Strand auf der Südinsel des Pazifikstaates. Nach Angaben der Naturschutzbehörde DOC wurden insgesamt 416 Wale gezählt, von denen etwa 300 bereits verendet sind. Mehrere hundert freiwillige Helfer versuchten, die Tiere wieder in tieferes Wasser zu ziehen - meist jedoch ohne Erfolg. Nach Angaben der neuseeländischen Naturschutzbehörde gab es seit mehr als drei Jahrzehnten kein solches Walsterben mehr. Warum die Wale an Land schwammen, konnte zunächst nicht geklärt werden. Die Walschutzorganisation Project Jonah äußerte die Vermutung, dass es eine Kombination aus ungewöhnlich hohen Temperaturen und Erkrankungen sein könnte. Möglicherweise war auch das Echolot-System der Tiere durch Unterwasserlärm gestört.

Auf der Südinsel in Neuseeland sind hunderte tote Wale angespült worden.

Auf der Südinsel in Neuseeland sind hunderte tote Wale angespült worden - das habe es seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben, teilten Behörden mit.

+++ 00.20 Uhr: Nächste Entscheidung gegen Trumps Einreisestopp +++

Im Streit um die von ihm verfügten Einreiseverbote hat US-Präsident Donald Trump eine weitere schwere Niederlage vor Gericht erlitten. Ein Bundesberufungsgericht in San Francisco entschied am Donnerstag, dass die Einreiseverbote für Bürger von sieben muslimischen Staaten sowie alle Flüchtlinge vorläufig weiterhin außer Kraft bleiben. Damit bestätigte das Gericht eine vor knapp einer Woche von dem Richter einer untergeordneten Instanz in Seattle getroffene Entscheidung. Die dagegen eingelegte Berufung des Justizministeriums wurde abgewiesen. 

+++ 00.15 Uhr: Ministerpräsident Groisman: Russland versucht Ukraine zu zerstören +++

Die neue Eskalation der Gewalt im Osten der Ukraine steht nach Meinung des ukrainischen Regierungschefs Wladimir Groisman im Zusammenhang mit dem Führungswechsel in den USA. "Was den Zeitpunkt der Angriffe angeht: Ich glaube da nicht an Zufälle, alles wird von Russland genau vorbereitet und gesteuert", sagte Groisman in einem Interview der "Bild"-Zeitung (Freitag). Vor dem zweiten Jahrestag der Minsker Vereinbarungen zur Beendigung des Krieges in der Ostukraine (12.2.) erhob Groisman schwere Vorwürfe an die Adresse Moskaus. "Ich war in der letzten Woche selbst an der Front und habe erlebt, auf welche barbarische Art Separatisten mithilfe der russischen Armee auf Zivilisten schießen, wie sie schwerste Waffen gegen das ukrainische Volk einsetzen." Das umkämpfte Andrijiwka sei "ein besonders brutales Beispiel dafür, wie Russland versucht, die Ukraine zu zerstören". 

DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(