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Handball: Löwen verlieren gegen Hannover - Kaufmann siegt bei Rückkehr

Die Rhein-Neckar Löwen haben den Sieg gegen den HSV nicht veredeln können und unterlagen denkbar knapp mit 32:33 gegen die bis dato sieglose Mannschaft von Hannover-Burgdorf. Während die Löwen die erste Niederlage kassierten, feierte Lars Kaufmann eine entspannte Rückkehr an alte Wirkungsstätte.

Die Rhein-Neckar Löwen haben mit 32:33 (15:19) gegen Hannover-Burgdorf verloren und damit den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Die SG Flensburg-Handewitt gewann mit 25:23 (12:9) bei Frisch Auf Göppingen. Ebenfalls siegreich waren die MT Melsungen und der TBV Lemgo. Ganz oben in der Tabelle bleibt Rekordmeister THW Kiel, der erst am Sonntag spielt.

Favoritenstatus nicht erfüllt

Die mit drei Siegen gut in die Saison gestarteten Löwen gingen als klarer Favorit in die Heim-Partie gegen das bislang sieglose Hannover. In einer engen Partie unterlagen die Löwen trotz zwischenzeitlicher Führung und zwölf Treffern von Uwe Gensheimer. Hannovers bester Werfer war Torge Johannsen mit neun Treffern.

"Wir haben sehr schlecht angefangen, hatten über die gesamte Dauer eine sehr schlechte Wurfquote und sind auch an einem sehr guten Torhüter Puljezević gescheitert", erklärte Löwen-Coach Gudmundur Gudmundsson auf der Homepage des Clubs.

Lemgo auf Rang sieben

Der TBV Lemgo kletterte mit einem 27:25 (12:13)-Sieg gegen den nach wie vor punktlosen TuS N-Lübbecke auf Rang sieben. Zur Halbzeit lag Lemgo sogar zurück, eroberte dann aber die Führung und gab sie nicht mehr aus der Hand.

Eine klare Angelegenheit war das 33:26 (16:13) der MT Melsungen gegen den VfL Gummersbach. Melsungen verbesserte sich durch den dritten Sieg im dritten Spiel in der Tabelle auf den zweiten Platz.

Kaufmann gewinnt bei Rückkehr

Die SG Flensburg-Handewitt hatte gegen Göppingen knapp die Nase vorn. In der umkämpften Partie waren Thomas Mogensen mit sechs Toren für Flensburg und der Göppinger Maximilian Schubert mit fünf Treffern die besten Werfer.

Es war eine Partie auf Augenhöhe, in der Kleinigkeiten am Ende den Ausschlag gaben. Beim Stand von 23:21 für Flensburg traf Michael Thiede nur den Pfosten und verpasste die Vorentscheidung. Göppingen kam dann nochmals auf einen Treffer heran, doch bei 86 Sekunden auf der Uhr sorgte Petar Djordjic für die Entscheidung und versenkte zum 24:22. Diesen Vorsprung ließen sich die Gäste dann nicht mehrnehmen.

Am Sonntag spielt Titelverteidiger HSV Hamburg nach seinem verpatzten Saisonstart gegen Aufsteiger Eintracht Hildesheim. Der THW Kiel empfängt mit dem Bergischen HC ebenfalls einen Aufsteiger.

sportal.de / sportal

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