Deutschlands drittgrößte Landesbank Helaba stellt sich nach einem Jahr auf Rekordniveau für 2026 auf einen Gewinnrückgang ein. "Angesichts hoher Investitionen in unser zukünftiges Wachstum, aber auch wegen der zuletzt wieder gestiegenen geopolitischen Unsicherheiten rechnen wir für das Jahr 2026 mit einem Ergebnis zwischen 600 und 700 Millionen Euro", erklärte der Vorstandsvorsitzende der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) Thomas Groß mit Blick auf den Vorsteuergewinn.
Groß bekräftigte zugleich: "Wir halten unverändert an unserer Prognose fest, dass das Konzernergebnis vor Steuern mittelfristig auf über eine Milliarde Euro steigt."
Im vergangenen Jahr lag der Vorsteuergewinn der Helaba mit 731 Millionen Euro zwar um 4,8 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, aber immer noch höher als 2023 mit damals 722 Millionen Euro. Der Überschuss sank binnen Jahresfrist um 2,3 Prozent auf 514 Millionen Euro, wie die Landesbank in Frankfurt mitteilte.
Steigenden Provisionseinnahmen des Instituts, das Dienstleister für Sparkassen in Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg ist, standen in der Jahresbilanz einem gesunkenen Zinsüberschuss gegenüber.