Pharma
FMC beschließt neues Milliarden-Aktienrückkaufprogramm

Helen Giza, Vorstandschefin von Fresenius Medical Care, will Geld an die Aktionäre zurückgeben. Foto: Boris Roessler/dpa
Helen Giza, Vorstandschefin von Fresenius Medical Care, will Geld an die Aktionäre zurückgeben. Foto
© Boris Roessler/dpa

Debattieren Sie mit!

  • Mit stern-Account aktiv an allen Debatten teilnehmen und kommentieren.
Jetzt registrieren
Fresenius Medical Care legt ein neues Aktienrückkaufprogramm über rund eine Milliarde Euro auf. Davon sollen Aktionäre profitieren.

Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) legt ein weiteres Aktienrückkaufprogramm auf. Binnen zwölf Monaten will der Dax-Konzern demnach eigene Papiere im Volumen von rund einer Milliarde Euro in mehreren Tranchen erwerben, wie er in Bad Homburg mitteilte. Der Rückkauf solle bereits kurzfristig beginnen. Dabei sollen die Papiere vornehmlich eingezogen werden und könnten in erheblich geringerem Umfang auch für Zuteilungen im Rahmen von leistungsorientierten Vergütungsplänen verwendet werden, hieß es vom Konzern weiter. Die Aktie drehte auf die Nachrichten ins Plus und notierte zuletzt rund etwas höher.

Aktienrückkäufe sind ein beliebtes Mittel zur Pflege des Kurses, da die zusätzliche Nachfrage diesen stabilisieren kann. Da weniger Papiere im Umlauf sind, erhöht sich zudem automatisch der von Analysten stark beachtete Gewinn je Aktie. Die FMC-Aktie befindet sich seit längerem tendenziell auf Talfahrt, allein seit dem Jahreswechsel hat sie rund 7 Prozent an Wert verloren.

Der Blutwäschespezialist hatte erst unlängst ein Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen: Zwischen August 2025 und April 2026 hatten die Bad Homburger ebenfalls eigene Papiere im Wert von einer Milliarde Euro erworben.

dpa

Mehr zum Thema