Die Rostock Seawolves haben ihre Chance auf das Erreichen der Play-Ins in der Basketball-Bundesliga gewahrt. Das Team von Chefcoach Przemyslaw Frasunkiewicz bezwang das abstiegsbedrohte Science City Jena mit 89:79 (46:33) und beendete mit dem 15. Sieg im 32. Spiel zugleich eine Serie von fünf Niederlagen nacheinander.
Dabei gelang den Seawolves gegen die Gäste, die ihren Negativlauf kürzlich mit einem überzeugenden Sieg gegen Trier gestoppt hatten, ein Start nach Maß. Schon nach wenigen Minuten lag der Gastgeber mit 14:2 vorn. Die Thüringer kämpften sich anschließend in die Partie und verkürzten den Abstand zu Beginn des zweiten Abschnitts auf nur noch sechs Punkte, doch davon zeigte sich Rostock unbeeindruckt. Erst sorgte Phillip Greene per Dreier zum 41:27 für die bis dahin höchste Führung seiner Mannschaft vor der Pause, dann beendeten die Mecklenburger mit fünf Punkten binnen 40 Sekunden einen erneuten Zwischenspurt des Gegners.
Nach dem Seitenwechsel kam Jena mit einer 9:2-Serie deutlich besser aus den Startlöchern. Rostock hatte jedoch in kritischen Situationen immer eine Antwort parat und lag vor dem Schlussabschnitt mit 73:61 vorn. Rund drei Minuten vor dem Ende sorgte Lukasz Kolenda per Dreier wieder für eine 14-Punkte-Führung - die Entscheidung.