Das Freiburger Barockorchester eröffnet in diesem Jahr die siebte Auflage der Bachtage in Rostock mit den Brandenburgischen Konzerten. Das Instrumentalwerk erklingt am 9. Oktober und ist Teil des dreitägigen Festival-Programms, das der Bachverein nun vorstellte. Die Brandenburgischen Konzerte zählten zu den funkelndsten und vielseitigsten Kompositionen des Barock, betonte Vereinsvorsitzender Birger Birkholz.
Während der drei Tage vom 9. bis 11. Oktober stünden renommierte Spitzenensembles sowie Solistinnen und Solisten auf dem Programm, das barocke Meisterwerke von Johann Sebastian Bach (1685-1750) ebenso umfasse wie überraschende musikalische Begegnungen zwischen Epochen und Stilen. Spielstätten sind neben der Nikolaikirche der Barocksaal und die Universitätskirche in Rostock.
"Bach und die Folgen"
Der international renommierte Pianist Matthias Kirschnereit präsentiert am 10. Oktober sein Soloprogramm "Bach und die Folgen", wobei er die nachhaltige Wirkung von Bachs Musik auf spätere Generationen thematisiert. Neben Werken von Johann Sebastian Bach erklingen Kompositionen von Carl Philipp Emanuel Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Ludwig van Beethoven, Robert Schumann und Frédéric Chopin.
Bach und Tango
Was der Barock-Meister mit dem fernen Argentinien zu tun hat, können Besucher ebenfalls am 10. Oktober hören, wenn die Geigerin Johanna Staemmler und der Pianist und Cembalist Martin Klett unter dem Titel "Bach trifft Tango – Piazzollas feuriges Erbe" die barocke Klangwelt Bachs mit der expressiven Leidenschaft des Tango Nuevo von Astor Piazzolla verknüpfen.
Bachs Kompositionen für die "Königin der Instrumente" bringt der Leipziger Thomasorganist Johannes Lang am 11. Oktober zu Gehör. Er spielt bei einer festlichen Matinee auf der Schuke-Orgel der Universitätskirche Rostock ausgewählte Orgelwerke Bachs – von Präludien und Fugen bis zu lyrischen Choralbearbeitungen.
Bach und Pop
Beim Festivalfinale am 11. Oktober trifft Barock auf Pop. Die "lautten compagney BERLIN" unter der Leitung von Wolfgang Katschner präsentiert gemeinsam mit der Saxophonistin Asya Fateyeva das Programm "Dancing Queen – Abba & Jean-Philippe Rameau". Das Programm verspricht "ein ebenso überraschendes wie unterhaltsames Konzert, das Grenzen überwindet und Generationen verbindet".